Scheich ‘Ubaid al-Dschābirī (V) sagte in seiner Erklärung des Buches „al-Lu’lu’ wal-Mardschān“ im Kapitel „Kitāb al-Masādschid“:
„Dies führt uns zu einer weiteren Angelegenheit, mit der viele von denen geprüft wurden, die sich dem Streben nach Wissen zuschreiben. Und zwar, dass jemand einen Scheich liebt und der Ansicht ist, dass dieser ihm von seiner Gunst zuteilwerden ließ, was er zuteilwerden ließ, und ihm von dem Wissen schenkte, das Allāh ihm gelehrt hat, was er schenkte. Aufgrund dessen akzeptiert er keine Widerlegung seiner Aussagen, selbst wenn der Beweis gegen ihn eindeutig und klar ist, klarer als die Sonne am helllichten Tag.
So sagen wir zunächst: Dass du diesen Scheich liebst, ihn ehrst, respektierst und in guter Weise erwähnst, das ist bei uns weder ein Streitpunkt noch ein Punkt der Kritik. Doch dass du dich gegenüber der Widerlegung seiner Abweichung blind und taub stellst, obwohl die Leute des Wissens sie mit klaren Beweisen aufgezeigt haben, dann ist dies bei Allāh, bei Allāh, bei Allāh, wahrlich der Kern der verabscheuenswerten Hizbiyyah.
Denn dadurch führst du andere in die Irre und gehst selbst in die Irre. Du verfällst der Neuerung und der Hizbiyyah. Darauf wies Scheich al-Islām (V) hin, ich meine Ibn Taimiyyah, als er sagte:„Wer für die Menschen eine Person aufstellt, aufgrund derer er Loyalität und Feindschaft zeigt, der gehört zu denjenigen, die ihre Religion spalteten und zu Gruppen wurden.“
Scheich ‘Ubaid al-Dschābirī (V)
Übersetzung: Khawer Malik