⤵️ KONTEXT:
In dieser Audioaufnahme erläutert Scheich ‘Ali al-Ḥudhaifī (حفظه الله), wie ‘Arafāt al-Muḥammadī versuchte, von Scheich Rabīʼ (V) eine für seine Ziele günstige Fatwā bezüglich des Konflikts im Jemen zu erlangen.
Nach den Ausführungen von Scheich ‘Ali wusste ‘Arafāt sehr genau, dass Scheich Rabīʼ eine äußerst negative Haltung gegenüber Hānī ibn Bureik hatte. Hānī ibn Bureik ist ein bekannter Chāridschi, vor dem zahlreiche Gelehrte gewarnt haben. Hätte Scheich Rabīʼ gewusst, dass die Besucher Verbindungen zu Hānī ibn Bureik unterhielten, hätte dies seine Beurteilung der Angelegenheit maßgeblich beeinflusst. Aus diesem Grund wies ‘Arafāt die jemenitischen Besucher an, Hānī ibn Bureik gegenüber Scheich Rabīʼ nicht zu erwähnen.
Stattdessen wurde dem Scheich die Angelegenheit in irreführender Weise dargestellt. Die Fragen wurden so formuliert, als würden die Leute der Sunnah von Ichwānīs oder Rāfiḍah angegriffen und lediglich nach einer Fatwā bezüglich ihrer Verteidigung suchen. Nach Aussage von Scheich ‘Ali bestand das eigentliche Ziel jedoch darin, eine Fatwā zu erlangen, die später zur Rechtfertigung des Kampfes gegen die legitime jemenitische Regierung und ihre staatlichen Institutionen herangezogen werden konnte.
Darüber hinaus verweist Scheich ‘Ali darauf, dass Hānī ibn Bureik nahezu unmittelbar von der Antwort Scheich Rabīʼs erfuhr, obwohl er sich zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Land befand.
Dies ist keine geringfügige Angelegenheit. Es geht um die bewusste Täuschung eines der bedeutendsten Gelehrten der Sunnah in einer Angelegenheit, die Krieg, Churūdsch und Blutvergießen betrifft.
Aus diesem Grund ist es deutlich klar, dass ‘Arafāt al-Muḥammadī unmittelbar an den Ereignissen beteiligt war, die zum Churūdsch und zum Blutvergießen im Jemen führten.