Der Prophet (H) sagte:
إِنَّ اللَّهَ يَبْعَثُ لِهَذِهِ الْأُمَّةِ عَلَى رَأْسِ كُلِّ مِائَةِ سَنَةٍ مَنْ يُجَدِّدُ لَهَا دِينَهَا
„Wahrlich, Allāh wird für diese Ummah zu Beginn eines jeden Jahrhunderts jemanden entsenden, der ihr ihre Religion wiederbelebt.“
(Überliefert in Sunan Abī Dāwūd Nr. 4291 und von Scheich al-Albānī als authentisch eingestuft)
Es besteht kein Zweifel daran, dass viele Gelehrte der Vergangenheit und der Gegenwart darauf hingewiesen haben, dass der Mudschaddid unserer Zeit asch-Scheich al-Muḥaddith Muḥammad Nāṣir ad-Dīn al-Albānī (V) war.
Imām al-Albānī war dafür bekannt, die richtige ‘Aqīdah zu verbreiten und Neuerungen zu widerlegen. Aufgrund seiner bedeutenden Rolle im Kampf gegen die Leute der Neuerungen wurde er von vielen Neuerern heftig angegriffen, darunter die Quṭbiyyah, die Takfīrīs und die Haddādiyyah.
In den vergangenen Jahren wurden immer wieder alte Audioaufnahmen und Aussagen verbreitet, um Zweifel an Imām al-Albānī (V) zu säen und seinen Rang bei den Muslimen allgemein herabzusetzen. Besonders in jüngster Zeit versuchen einige Verteidiger Hischām al-Bīlīs, seine üblen Aussagen über Imām al-Albānī dadurch zu rechtfertigen, dass sie auf einzelne Aussagen von Gelehrten verweisen und behaupten, diese hätten dieselbe Auffassung vertreten.
Sie verbreiten Zweifel und Scheinargumente wie etwa: „Wenn Scheich al-Fauzān Scheich al-Albānī angegriffen hat, dann ist es auch Hischām al-Bīlī erlaubt, ihn anzugreifen.“
Zu denjenigen, die diese Zweifel verbreiten oder deren Verbreitung unterstützen, gehören auch fanatischen Anhänger von Dr. ‘Arafāt al-Muḥammadī, die sich in ihrer Verteidigung Hischām al-Bīlīs besonders hervorgetan haben. Dabei versuchen sie den Eindruck zu erwecken, als sei die Kritik an Hischām unbegründet oder als würden große Gelehrte seine Aussagen bestätigen.
Wie bedauerlich ist doch der Zustand dieser Leute. In ihrem Eifer, Hischām al-Bīlī zu verteidigen, sind sie sogar dazu übergegangen, Aussagen von Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān (حفظه الله) als Beweis für ihre Sache heranzuziehen. Anstatt die zahlreichen Warnungen der Gelehrten vor Hischām al-Bīlī zu berücksichtigen, klammern sie sich an einzelne Aussagen, die sie aus ihrem Zusammenhang lösen, um einen Neuerer zu verteidigen. Dabei übersehen sie bewusst den gewaltigen Unterschied zwischen einem Imām von Ahlus-Sunnah wie Scheich al-Fauzān und Hischām al-Bīlī, dessen Verfehlungen von den Gelehrten ausführlich dargelegt wurden.
Bevor auf diese Behauptungen eingegangen wird, ist es wichtig, den Hintergrund vieler dieser Aufnahmen und Aussagen zu verstehen.
Bekanntermaßen gehörten viele der Personen, die Gelehrten gezielt Fragen über Imām al-Albānī stellten, zu den Takfīrīs, der Quṭbiyyah und der Haddādiyyah. Ihr Ziel bestand oftmals nicht darin, die Wahrheit zu suchen oder wissenschaftliche Fragestellungen zu klären. Vielmehr versuchten sie, Imām al-Albānī anzugreifen, seinen Rang bei den Salafis zu schwächen und Zweifel an ihm zu verbreiten.
Zu diesem Zweck wurden Gelehrte angerufen und gezielt befragt. Häufig wurden allgemeine Fragen gestellt, während der Name von Imām al-Albānī erst am Ende einer Aufnahme schnell erwähnt wurde, um Aussagen zu erhalten, die anschließend gegen ihn verwendet werden konnten. Teilweise wurde sogar versucht, Gelehrte gegeneinander auszuspielen und den Eindruck zu erwecken, als würden sie sich in grundlegenden Angelegenheiten widersprechen.
Dasselbe Vorgehen wurde später auch gegenüber Scheich Rabī’ ibn Hādī al-Madchalī (V) angewandt. Anschließend wurden solche Aufnahmen verbreitet und mit irreführenden Titeln versehen, um den Eindruck zu erzeugen, als würden die großen Gelehrten der Sunnah Imām al-Albānī (V) grundsätzlich kritisieren oder ihn des Irdschā bezichtigen.
Hinzu kommt, dass das heimliche Aufzeichnen von Gelehrten ohne deren Wissen und das anschließende Veröffentlichen ihrer Aussagen zu den bekannten Methoden der Haddādiyyah gehört. Gerade Hischām al-Bīlī wurde durch solche Vorgehensweisen bekannt. Deshalb ist bei der Bewertung derartiger Aufnahmen stets Vorsicht geboten, und ihre Aussagen müssen im vollständigen Zusammenhang betrachtet werden.
Dabei wird häufig übersehen, dass dieselben Gelehrten, deren einzelne Aussagen heute aus dem Zusammenhang gerissen werden, an anderer Stelle deutlich die Sunnah, das Wissen und die Verdienste von Imām al-Albānī (V) hervorgehoben haben. Besonders Scheich Rabī’ (V) hat ausführlich über diese Thematik gesprochen und seinen Scheich, Imām al-Albānī, gegen die Angriffe der Takfīrīs, der Quṭbiyyah und der Haddādiyyah verteidigt.
Ebenso sind von Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān zahlreiche Aussagen überliefert, die seine Wertschätzung für Imām al-Albānī verdeutlichen. Daher ist es methodisch falsch, einzelne Aussagen isoliert zu betrachten und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, die dem Gesamtbild seiner Worte widersprechen.
Noch problematischer ist der Versuch, zwischen einem Imām von Ahlus-Sunnah und einem Mann zu vergleichen, vor dem zahlreiche Gelehrte aufgrund seiner methodischen Verfehlungen gewarnt haben.
Die Haddādiyyah, Qutbiyyah usw. suchen gezielt nach Themen wie Takfīr Tārik aṣ-Ṣalāh, Takfīr Tārik al-‘Amal oder al-‘Udhr bil-Dschahl, weil sie wissen, dass es in diesen Fragen unterschiedliche Auffassungen unter Gelehrten von Ahlus-Sunnah gibt. Sie wissen außerdem, dass sie bei manchen Gelehrten Aussagen finden können, die ihrer eigenen Position in diesen Einzelthemen näherstehen.
Scheich al-Fauzān und Hischām al-Bīlī folgen nicht demselben Manhadsch, noch vertreten sie dieselbe Haltung gegenüber Imām al-Albānī (V).
Im Folgenden wird daher die tatsächliche Haltung von Scheich al-Fauzān gegenüber Imām al-Albānī dargelegt:
Scheich Badr ibn Muḥammad al-Badr (حفظه الله) berichtet:
Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten.
Ich ging zusammen mit dem Bruder Ḥamad ibn Radschā adh-Dhufairī zu unserem Vater, Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān, und wir verrichteten mit ihm das ‘Aṣr-Gebet in der Ḥammād as-Salāmah Moschee im Stadtteil al-Faiḥā’ in Riad am Mittwoch, dem 18. Dhul-Ḥiddschah 1434 n. H.Nach dem Gebet begleiteten wir ihn ein Stück des Weges und ich stellte ihm einige Fragen, darunter: Ich sagte zu ihm:
„O Scheich Ṣāliḥ, es gibt einen Mann aus Ägypten, der zu dir kam und dich über Scheich al-Albānī befragte. Er hat dies heimlich aufgezeichnet und dir Aussagen zugeschrieben, die den Eindruck erwecken, du würdest die ‘Aqīdah von Scheich al-Albānī angreifen.“
Scheich Ṣāliḥ (al-Fauzān) sagte:
„Das ist eine Lüge und Verleumdung. Das ist nicht richtig. Ich greife al-Albānī nicht an und ich warne nicht vor ihm. Diese Leute suchen nach Fitan. Lasst sie und beschäftigt euch nicht mit ihnen. Wir kennen von al-Albānī nichts außer Gutem.“
Darauf sagte ich zum Scheich:
„Möge Allāh dich bewahren, o Scheich. Tatsächlich suchen diese Leute nach Fitan.“
Danach gingen ich und der Bruder Ḥamad zu unserem Vater, Scheich Ṣāliḥ al-Luhaidān. Ich hatte mit ihm einen Termin nach dem Maghrib-Gebet. Wir verrichteten mit dem Scheich das Maghrib-Gebet in der al-Luhaidān Moschee im Stadtteil at-Ta’āwun in Riad. Anschließend las ich dem Scheich einige Grundsätze vor und wir blieben ungefähr eine halbe Stunde bei ihm.
Dann sagte ich zu ihm:
„Unser Scheich, es gibt einen Mann aus Ägypten, der Aussagen von Scheich al-Fauzān aufgezeichnet hat und behauptet, Scheich al-Fauzān würde Scheich al-Albānī angreifen.“
Darauf sagte Scheich al-Luhaidān:
„Alles Lob gebührt Allāh. Allāh hat gewollt, dass al-Albānī in jeder Zeit gelobt wird und dass sich die guten Taten in seiner Schriftrolle mehren. Ich weiß nicht, was sie von ihm wollen. Es gibt drei Personen, mit denen die Menschen sich ständig beschäftigen: al-Albānī, Muḥammad Amān al-Dschāmī und Rabī’ al-Madchalī. Sie sind unsere Brüder. Wir kennen sie gut und sie befinden sich auf Gutem.“
Geschrieben von:
Badr ibn Muḥammad al-Badr
Riad, Mittwoch, 18. Dhul-Ḥiddschah 1434 n. H.
Quelle: Difāʼātu al-Aʼlām fīr-Radd ‘alā al-Bīlī Hischām, Seite 310-311
Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān (حفظه الله) wurde gefragt:
Ehrenwerter Vater, in letzter Zeit haben die Angriffe auf die Imāme und großen Gelehrten stark zugenommen, insbesondere hinsichtlich ihrer ‘Aqīdah. Dazu gehört auch al-Allāmah al-Albānī (V), über den einige unwissende und unerfahrene Menschen aufgetreten sind, die ihm Irdschā vorwerfen. Was sagen Sie zu dieser Verleumdung? Und was sagen Sie über Scheich al-Albānī, um den bestehenden Streit zwischen den Studenten des Wissens zu beenden und der Fitnah Einhalt zu gebieten? Möge Allāh Sie mit Gutem belohnen?
Er antwortete:
Wir kommen damit auf das zurück, was bereits zuvor erwähnt wurde: das Angreifen der Gelehrten und das Reden über die Menschen mit der Behauptung, dies gehöre zum al-Dscharḥ wat-Taʼdīl. Eine solche Rede ist gegenüber den gewöhnlichen Menschen nicht erlaubt, wie sollte sie dann erst gegenüber den Gelehrten erlaubt sein?
Scheich al-Albānī ist verstorben, und wir hoffen für ihn auf Vergebung und Barmherzigkeit. Er hat gute Verdienste erbracht, und seine ‘Aqīdah war gesund. Sollte er in etwas einen Fehler begangen haben, so möge Allāh ihm vergeben. Und es ist nicht erlaubt, diese Sache hervorzuholen und unter den Menschen zu verbreiten.
Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān (حفظه الله) wurde auch gefragt:
Ich habe von einigen Studenten des Wissens gehört, dass Scheich Nāṣir ad-Dīn al-Albānī (V) zu den Murdschiʼah der Ahlus-Sunnah gezählt wird. Ist das richtig oder nicht?
Er antwortete:
Ich habe nichts von seinen Aussagen zu diesem (Thema) gelesen.
(Quelle: Vortrag von Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān mit dem Titel: „Athar al-Īmān fīl-Fard wal-Mudschtama’“, am Freitag, dem 06. Dschumāda al-Ūlā 1423 n. H., entsprechend dem 27.04.2012.)
Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān (حفظه الله) wurde auch gefragt:
Es gibt einige Aufrufer, die Scheich al-Albānī (V) des Irdschā beschuldigen. Ist dies korrekt und authentisch vom Scheich überliefert?
Er antwortete:
Scheich al-Albānī (V) ist wie andere auch: Er konnte richtigliegen und er konnte Fehler machen. Wenn er in dieser Angelegenheit einen Fehler begangen haben sollte, dann urteilen wir nicht über ihn, dass er ein Murdschi sei oder Ähnliches. Vielmehr sagen wir: Er hat in dieser Angelegenheit einen Fehler begangen. Die Unfehlbarkeit gebührt dem Buch Allāhs. Jeder macht Fehler und liegt richtig.
Die folgende Antwort von Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān enthält eine Verteidigung von Imām al-Albānī (V) sowie eine Widerlegung von ‘Abdur-Raḥmān al-Ḥaddschī, der durch seine Angriffe auf einige der Imāme des Islams bekannt wurde. Zu den Gelehrten, die er angriff, gehörten Imām al-Albānī und Scheich al-Islām Ibn Taymiyyah (W). Allāh (F) hat die Muslime schließlich vor seinem Übel bewahrt. Er wurde von der Freitagspredigt und vom Unterrichten ausgeschlossen, nachdem sein Irrweg und seine Verfehlungen deutlich wurden. Diese Fatwā wurde in der Stadt Taif während der Erläuterung des Kitāb at-Tauḥīd durch Scheich Ṣāliḥ al-Fauzān am 04.07.1435 n. H. erteilt.
Der Scheich wurde gefragt:
Der Fragesteller sagt: Ich habe eine Aufnahme eines der Doktoren unter den Studenten des Wissens gehört, in der er sagt, dass al-Albānī (V) gestorben sei, ohne den Islam zu kennen. Was ist das Urteil über eine solche Aussage?
Er antwortete:
Wir bitten Allāh um Bewahrung. Wir bitten Allāh um Bewahrung. Woher wollen sie denn wissen, wie al-Albānī gestorben ist? Dass er den Islam vor seinem Tod nicht gekannt habe?! War er bei ihm anwesend?! Ist ihm irgendetwas diesbezüglich nachgewiesen worden?!
Dies ist eine falsche Aussage, und wir suchen Zuflucht bei Allāh davor. Es ist ein böses Denken über die Gelehrten und die Leute des Guten. Wir hoffen für ihn auf das Gute. Wir hoffen für ihn auf Belohnung und Lohn. Er war ein Aufrufer von den Aufrufern, der die Sufis und die Anhänger von Aberglauben zurückwies. Das ist es, was wir über ihn kennen. Möge Allāh ihm barmherzig sein. Und er war nicht unfehlbar, sodass er keine Fehler machen konnte. Möglicherweise hatte er Fehler. Doch er ist verstorben. Er ist verstorben, bevor in dieser Weise über ihn gesprochen wurde.
Der Scheich sagte auch:
Und was Scheich al-Albānī (V) betrifft, so soll derjenige, der seine Ansicht kennenlernen möchte, auf seine Bücher und Tonaufnahmen zurückgreifen. Er soll sich nicht auf die bloße Zuschreibung einer Aussage zu ihm verlassen, ohne dass dafür ein Beleg vorliegt.
(Quelle: Tonaufnahme mit dem Titel: „Takdhīb al-As’ilah al-‘Irāqiyyah“, datiert auf den 12.04.1426 n. H.)
Die folgende Klarstellung von al-‘Allāmah Ṣāliḥ al-Fauzān erfolgte aufgrund dessen, was Sālim al-‘Ardschānī an Angriffen gegen Imām al-Albānī in seinem Buch veröffentlicht hatte, indem er ihm eine Übereinstimmung mit den Murdschi’ah zuschrieb. Daraufhin veröffentlichte der Scheich diese Klarstellung nach dem Druck des Buches und distanzierte sich von seinem Lob für das Buch, damit ihm nicht das zugeschrieben wird, was die Feder von Sālim al-‘Ardschānī an Angriffen gegen Imām al-Albānī (V) niedergeschrieben hatte:
Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
Alles Lob gebührt Allāh. Sodann:
Der Bruder Sālim ibn Muḥammad al-‘Ardschānī legte mir den Entwurf eines Buches mit dem Titel „Die verborgenen Aussagen der zeitgenössischen Murdschi’ah“ vor. Ich schrieb darin einige Anmerkungen nieder und bat ihn, diese zu überarbeiten. Dies tat er jedoch nicht. Dennoch schrieb er mir eine Zustimmung zu dem Buch zu, indem er sagte: „Er hat es eingesehen und einige Ratschläge und Vorschläge dazu geäußert.“ Er hat jedoch die vorgeschlagenen Änderungen nicht übernommen und das Buch in einigen Internetseiten in seinem ursprünglichen Zustand veröffentlicht.
Zur Klarstellung: Ich habe diesem Buch in seiner derzeit veröffentlichten Form nicht zugestimmt. Ebenso habe ich ihm nicht erlaubt, mir irgendetwas in diesem Buch zuzuschreiben, außer dem, was er wortgetreu aus meinen Büchern zitiert, so wie dies auch bei anderen der Fall ist. Und Allāh ist derjenige, der zum Erfolg verhilft.
Geschrieben von:
Ṣāliḥ ibn Fauzān al-Fauzān
03.04.1432 n. H.
Somit ist die Position von Scheich al-Fauzān klar!
Die öffentlichen Aussagen Scheich al-Fauzāns über Imām al-Albānī haben Vorrang vor jeder heimlich aufgenommenen und möglicherweise manipulierten Tonaufnahme.
Aus den vorangegangenen Aussagen wird deutlich, dass Scheich al-Fauzān keinesfalls mit Hischām al-Bīlī verglichen werden kann und darf.
Wir beurteilen die Absichten al-Bīlīs anhand seiner Aussagen und Taten. Sein heimlicher Versuch, Scheich al-Fauzān aufzunehmen, die gezielte Erwähnung des Namens von Imām al-Albānī am Ende des Gesprächs sowie die anschließende öffentliche Verbreitung dieser Angelegenheit, um Diskussionen und Aufruhr um Imām al-Albānī auszulösen, lassen deutlich erkennen, dass er keine aufrichtigen Absichten verfolgt. Dies zeigt zugleich, dass zwischen ihm und dem Manhadsch von Scheich al-Fauzān ein erheblicher Unterschied besteht und dass er ein Lügner ist, wie er von Scheich al-Fauzān beschrieben wurde.
Es mag durchaus Gelehrte geben, die die Auffassung vertreten, dass die Ablehnung des Takfīr Tārik al-‘Amal zu den Aussagen der Murdschi’ah gehört. Solche Meinungsverschiedenheiten bewegen sich jedoch innerhalb des Rahmens von Ahlus-Sunnah und betreffen Gelehrte, die für ihre korrekte ‘Aqīdah, ihren korrekten Manhadsch und ihre aufrichtigen Absichten bekannt sind.
Hischām al-Bīlī kann jedoch nicht in diesen Zusammenhang gestellt werden. Seine Vorgehensweise und seine Taten lassen vielmehr deutlich erkennen, dass er andere Absichten verfolgt. Deshalb zeigt bereits die Verteidigung und Unterstützung eines Mannes wie ihm, insbesondere trotz seiner zahlreichen weiteren Verfehlungen, ein Problem im Manhadsch auf.
Wir bitten Allāh, Imām al-Albānī barmherzig zu sein, ihm zu vergeben und seine Rangstufen im Jenseits zu erhöhen.