
Der Angriff der Huthi-Rawāfiḍ auf Makkah al-Mukarramah mit einer ballistischen Rakete ist lediglich eine Fortsetzung der Taten ihrer Vorfahren, der Qarāmiṭah Bāṭinitiyyah
Scheich Rabī’ ibn Hādī ‘Umair al-Madchalī (V) schrieb am 31.10.2016:
Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
Alles Lob gebührt Allāh. Allāhs Heil und Segen seien auf dem Gesandten Allāhs, seiner Familie, seinen Gefährten und all jenen, die seiner Rechtleitung folgen.
Sodann:
Den Muslimen sind die schwerwiegenden Irrlehren der Rawāfiḍ bekannt, die sich gar nicht alle aufzählen lassen.
Dazu gehören ihre Erklärung der Gefährten, möge Allāh mit ihnen zufrieden sein, und der Muslime zu Ungläubigen sowie ihre Übertreibungen hinsichtlich der edlen Angehörigen des Prophetenhauses (Ahlul-Bait). Möge Allāh diese von den Rawāfiḍ und deren Übertreibungen freisprechen.
Zu diesen Übertreibungen gehört ihre Behauptung, die Imāme würden das Verborgene kennen und über jedes einzelne Atom im Universum verfügen! Was haben die Rawāfiḍ Allāh in diesem Universum dann noch übrig gelassen?! Und wie viele Formen des Unglaubens finden sich bei ihnen in diesem Bereich!
In diesen schweren Tagen, in denen die Rawāfiḍ zerstörerische Kriege in den Ländern der Muslime, etwa im Jemen und in asch-Schām, entfacht haben, halten sie es für erlaubt, das Blut Hunderttausender Muslime zu vergießen. Sie verderben deren Kinder und machen aus ihnen Rawāfiḍ, die ihre ‘Aqīdah des Unglaubens teilen und sich mit ihnen daran beteiligen, das Blut ihrer eigenen Angehörigen zu vergießen.
Doch sie beließen es nicht bei diesen Gräueltaten. Ihr tief verborgener Hass regte sich und trieb sie dazu, eine ballistische Rakete auf Makkah al-Mukarramah zu richten. Damit verletzten sie das, was Allāh für unantastbar erklärt hat, woran sie nicht glauben und dem sie keinerlei Bedeutung beimessen.
Allāh, der Erhabene, sagte über ein solches Vorgehen:
﴿وَمَنْ يُرِدْ فِيهِ بِإِلْحَادٍ بِظُلْمٍ نُذِقْهُ مِنْ عَذَابٍ أَلِيمٍ﴾
„Und wer dort in frevelhafter Weise Unrecht beabsichtigt, den lassen Wir von schmerzhafter Strafe kosten.“
(Sūrah al-Ḥaddsch: 25)Bereits ihre Vorfahren, die Qarāmiṭah, begingen einen solchen Frevel: Sie töteten Hunderte Pilger im Haram Allāhs und in Seinem altehrwürdigen Haus (al-Bait al-‘Atīq). Sie nahmen den schwarzen Stein an sich und brachten ihn in ihre Ka‘bah in Hadschar (al-Aḥsā’), ihrer Stätte des Frevels.
Diese Tat der Huthi-Rawāfiḍ ist somit lediglich eine Erneuerung und Verkörperung dessen, was ihre Vorfahren und Herren, die Qarāmiṭah, im Verborgenen hegen und wovon sie träumen.
Ḥusain al-Mūsawī sagte in seinem Buch „Lillāhi thumma lit-Tārīch“, S. 91–92, als er über seinen Besuch bei al-Chumainī berichtete:
„In einem vertraulichen Gespräch mit dem Imām sagte er zu mir: ‚Sayyid Ḥusain, die Zeit ist gekommen, die Vermächtnisse der Imāme, Allāhs Segnungen seien auf ihnen, umzusetzen. Wir werden das Blut der Nawāṣib vergießen, ihre Söhne töten und ihre Frauen am Leben lassen. Wir werden keinen von ihnen der Strafe entkommen lassen. Ihr Vermögen wird ausschließlich der Schia des Prophetenhauses (Ahlul-Bait) zufallen. Und wir werden Makkah und Medina vom Erdboden auslöschen, denn diese beiden Städte sind zu einer Hochburg der Wahhabiten geworden. Karbala, das gesegnete, heilige Land Allāhs, muss zur Gebetsrichtung der Menschen werden. Damit werden wir den Traum der Imāme, Friede sei auf ihnen, verwirklichen. Unser Staat, für dessen Errichtung wir viele Jahre lang gekämpft haben, ist nun entstanden. Es bleibt nur noch die Umsetzung!!‘“
Ich sage: Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Huthis bei ihrer großen Fitnah im Jemen sowie gegen Makkah und das Königreich Saudi-Arabien von jener üblen Lehre ausgegangen sind, die der Rāfiḍī al-Chumainī den Angehörigen des Prophetenhauses (Ahlul-Bait) zuschrieb, möge Allāh sie davon freisprechen und reinhalten.
Ebenso ist es möglich, dass die Huthis mit ihrem Vorgehen ihre von der Bāṭinitiyyah geprägten Träume verwirklichen wollen: Makkah und Medina zu zerstören und die Gebetsrichtung auf das vom Götzendienst geprägte Karbala zu verlegen.
Al-Chumainī bezeichnet Karbala lügnerisch und frevelhaft als „heilig“. Aufgrund seiner Gesinnung als Anhänger der Bāṭinitiyyah ist er jedoch nicht bereit, auch Makkah und Medina als „heilig“ zu bezeichnen.
Möge Allāh die Hoffnungen der ketzerischen Rawāfiḍ zunichtemachen, das Land der beiden Ḥaramain vor ihren Verbrechen schützen und dem Islam und den Muslimen zum Sieg über sie verhelfen. Möge Allāh ihren Staat zerstören, so wie Er den Staat ihrer Vorfahren, der Qarāmiṭah Bāṭinitiyyah, zerstört hat.
Gewiss, Er erhört die Bittgebete.
Verfasst von:
Rabī’ ibn Hādī ‘Umair al-Madchalī30.01.1438 n. H.