So haben wir Scheich Rabīʼ stets gekannt: als einen geduldigen Gelehrten und eine väterliche Figur, der die Salafis geliebt hat und sich mit großem Einsatz darum bemüht hat, zwischen ihnen zu versöhnen, ganz gleich, in welchem Land sie sich befanden.
Im deutlichen Gegensatz dazu stehen heute Wissensvortäuscher, die behaupten, auf dem Manhadsch von Scheich Rabīʼ zu sein, diesem jedoch in Wirklichkeit weit weit fernstehen.
Ihre Vorgehensweise ähnelt vielmehr dem Weg der Ḥaddādiyyah, wie er von Fāliḥ al-Ḥarbī, Fauzi al-Baḥrainī und Muḥammad ibn Hādī und anderen beschritten wurde, indem sie vorschnell vor Salafīs warnen, ohne das Vorliegen klarer Beweise. Jene Salafīs, die bereits seit den frühen 90er-Jahren in der Daʼwah tätig sind.
Dieser zerstörerische Weg der Haddādiyyah, ein Manhadsch des überzogenen und rücksichtslosen Warnens, wurde von Scheich Rabīʼ selbst als ein „bestialischer Manhadsch“ bezeichnet: ein Weg, auf dem ohne Beweise oder auf der Grundlage von Lügen vor Salafīs gewarnt wird und Salafīs so behandelt werden, als wären sie Neuerer in der Religion, während man selbst Neuerer fördert und lobt. Ein gewaltiger Widerspruch!
Wenn Scheich Rabīʼ Geduld mit Gegnern wie ‘Adnān ‘Arūr oder Abul-Ḥassan al-Ma‘ribī zeigte und ihnen privat ständig Ratschläge gab, wie viel mehr sollte man dann Geduld mit den eigenen Salafī-Brüdern haben?!
Sind sie nicht eher dieser Geduld und dieses Ratschlags würdig?
Möge Allah sich Scheich Rabīʼ erbarmen, ihm vergeben, ihn mit dem Besten belohnen und ihm den höchsten Rang im Paradies gewähren.