
Nachdem ‘Arafāt al-Muḥammadīs Unwissenheit und seine Beweislosigkeit offenkundig geworden sind, folgt er nun den Fußspuren Abul-Ḥasan al-Ma’ribīs: Er sucht Audioaufnahmen gezielt nach Aussagen ab, reißt diese aus ihrem Zusammenhang, kürzt und verdreht sie, verfälscht sie in unehrlicher Weise, und legt den Worten schwerwiegende Bedeutungen bei, die sie überhaupt nicht hergeben.
Bei all dem geht es in Wirklichkeit nicht darum, Personen, die in Fehler gefallen sind, sachlich zu widerlegen und die Wahrheit klarzustellen. Vielmehr wird gezielt nach Fehlern anderer gesucht, um diese „aufzudecken“ und dadurch die Aufmerksamkeit von den eigenen schwerwiegenden Verstößen gegen den Salafī-Manhadsch abzulenken. Seine schwachen und unehrlichen Widerlegungen erwecken vielmehr den Eindruck, dass es ihm darum geht, es bestimmten Personen heimzuzahlen und persönliche Rechnungen zu begleichen. Angetrieben wird dieses Vorgehen von gekränktem Ego und persönlichen Neigungen, anstatt von dem aufrichtigen Bestreben, die Wahrheit zu verteidigen und den Menschen aufrichtig zu raten.
Bereits zuvor haben wir in einem Artikel über diese Person und ihre Gruppe folgende treffende Beobachtung gemacht:
In der Tat zeigt sich bei jenen, die von der zerstörerischen Wesensart der Ḥaddādīyyah beeinflusst wurden, ein bemerkenswertes Phänomen: Sie werfen anderen vermeintliche Fehler vor, die in Wirklichkeit gar keine Fehler sind, und greifen dabei selbst auf einige der schlimmsten Methoden der Ḥaddādīyyah zurück, indem sie lügen und die Aussagen ihrer Gegner bewusst verdrehen.
Während sie die Menschen mit solchen vermeintlichen Fehlern anderer beschäftigen, vermeiden sie es zugleich, über ihre eigenen zahlreichen und gravierenden Fehler zu sprechen, von denen sie bis heute nicht bereut haben. Einige dieser Fehler stellen sogar schwerwiegende Verstöße gegen den Salafī-Manhadsch dar. Über die vermeintlichen Fehler anderer wird ausführlich gesprochen, doch wenn es um die eigenen tatsächlichen Fehler geht, herrscht Schweigen.
‘Arafāt, der Unterdrücker, wiederholte dieses Vorgehen, indem er Aussagen bekannter Salafī-Du’āt und Maschāyich aus verschiedenen Teilen der Welt, darunter Großbritannien, Irak und Sudan, aufgriff und auf diese Weise die Salafīs in diesen Ländern spaltete und anschließend Chaos und Fitan verursachte.
Er widmet seine Zeit den Angriffen auf Ahlus-Sunnah, während er gleichzeitig Leute der Bid’ah sehr lobt. Zu seinen neuesten Lügen gehört die Behauptung, Scheich Nizār lehne bestimmte Namen Allāhs ab oder vertrete die Ansicht, dass die englische Übersetzung des Qur’āns als das Wort Allāhs anzusehen sei. Ebenso macht er sich darüber lustig und greift ihn wegen seiner Aussage an, dass die Erde flach sei[1] und seiner berechtigten Feststellung, wie offen die Feinde der Muslime bei der Verbreitung und Einführung solcher Theorien vorgehen, obwohl diese Ansicht von zahlreichen anerkannten Gelehrten vertreten wird.
[1] ‘Arafāt al-Muḥammadī griff Scheich Nizār bin Hāschim an und machte sich über ihn lustig, weil er in seiner Erklärung zu al-Qaḥṭānīs Nūniyyah die Kugelform der Erde ablehnte. Gleichzeitig wird ein sogenannter Aḥmad asch-Scharafī von ‘Arafāt selbst sehr gelobt, wobei dieser einen ganzen Kanal betreibt, der sich nur der Kritik an denjenigen widmet, die an die Kugelform der Erde glauben.
Da stellt sich die Frage: Wo bleibt die Widerlegung seiner eigenen Leute, wenn er diese Angelegenheit tatsächlich für so schwerwiegend hält, dass sie es rechtfertigt, jemanden deswegen zu widerlegen?
Während ‘Arafāt versucht, Scheich Nizār wegen nebensächlichen Angelegenheiten bzw. aufgrund erdichteter Lügen anzugreifen, darf der eigentliche Maßstab nicht aus den Augen verloren werden. Ob jemand die Ansicht vertritt, dass die Erde flach oder kugelförmig ist, macht ihn weder zu einem Neuerer noch führt ihn eine dieser beiden Ansichten aus der Salafiyyah heraus. Dennoch versucht er, solchen Angelegenheiten ein unverhältnismäßig großes Gewicht beizumessen und sie als schwerwiegende Verfehlungen darzustellen. Gleichzeitig begeht ‘Arafāt selbst schwerwiegende Verfehlungen in grundlegenden Angelegenheiten der Salafiyyah, die tatsächlich im Widerspruch zu ihren fundamentalen Grundlagen stehen und einen Menschen aus dem Kreis der Salafiyyah herausführen können, wie etwa der Churūdsch gegen einen muslimischen Herrscher. Anstatt sich also mit nebensächlichen Fragen aufzuhalten und daraus Angriffe gegen andere zu konstruieren, sollten vielmehr jene grundlegenden Abweichungen betrachtet werden, die den Manhadsch und die Uṣūl der Salafiyyah unmittelbar betreffen. Doch wenn es um seine eigenen schwerwiegenden Fehler geht, sieht man ihn schweigen und diese mit keinem Wort ansprechen.
Mit jeder seiner sogenannten „Widerlegungen“ wird sein mangelndes Wissensniveau immer deutlicher, und seine beschämenden Fehler in diesen schwachen „Widerlegungen“ werden vor der ganzen Dunja offengelegt.
Dies war niemals der Weg der Gelehrten von al-Dscharḥ wat-Ta’dīl. Vielmehr waren sie gerecht und gewissenhaft bei der Wiedergabe der Aussagen ihrer Widersacher, selbst wenn diese zu den schlimmsten Leuten der Neuerung gehörten. Ebenso war dies niemals die Vorgehensweise von Scheich Rabī’ (V).
Scheich Rabī’ (V) sagte über seine eigene Vorgehensweise beim Zitieren seiner Widersacher:
„Mein Bruder, meine Bücher sind bei dir. Lies! Meine Bücher sind vorhanden und weit verbreitet. Lies und sieh selbst, dass ich wortwörtlich und buchstäblich zitiere. Sie haben in der Region von Nadschd, Qaṣīm und anderen Gegenden solch eine verachtenswerte Lüge verbreitet. Eines Tages kamen plötzlich etwa 15 Jugendliche aus Riad und Qaṣīm zu mir, begrüßten mich, setzten sich und wir unterhielten uns.
Dann sagten sie: ‚Vergib uns, Scheich.‘
Ich fragte: ‚Warum?‘
Sie sagten: ‚Bei Allāh, wir hörten, dass Sie Zitate aus dem Zusammenhang reißen und derartige Dinge tun. Daher kamen wir, um Ihre Bücher zu lesen. Wir haben die Zitate, die Sie von Sayyid Quṭb und anderen angeführt haben, überprüft und, bei Allāh, Scheich, wir stellten fest, dass Sie weder einen Buchstaben hinzugefügt noch weggelassen haben – sogar die Satzzeichen haben Sie im Text übernommen.‘
Also, meine Bücher sind bei euch. Habt ihr je gesehen, dass ich sage: ‚Der und der Junge sagte, der und der Knabe sagte mir‘, oder sage ich vielmehr: ‚Sayyid Quṭb sagte in seinem Buch Aẓ-Ẓilāl, Sayyid Quṭb sagte in seinem Buch Al-Maʿālim, Seite soundso, in seinem Buch Al-ʿAdālah‘? (…)“
Quelle: Fatāwā fīl-‘Aqīdah wal-Manhadsch, al-Ḥalaqah ath-Thāniyah, Seite 16.
Er sagte auch im Rahmen seiner Widerlegung gegen Abul-Ḥasan al-Ma’ribī:
„Wenn aber jemand behauptet, der Salafīyyah zu folgen, und dann solche Dinge tut, indem er große Anstrengungen unternimmt, meine zahlreichen Audioaufnahmen gezielt nach Aussagen abzusuchen – Aufnahmen, in denen ich zum Festhalten am Qur’ān und an der Sunnah aufrufe, die Neuerungen widerlege und vor ihnen warne, darunter die Neuerungen der Dschamā’at at-Tablīgh und der Partei der Muslimbruderschaft (Hizb al-Ichwān al-Muslimīn) –, dann geht er eine Aufnahme nach der anderen durch und holt daraus mit seinen beispiellosen, verräterischen Methoden[1] Dinge hervor, mit denen er mich schwerwiegend angreift.
All dies tut er, um die Leute der Falschheit und des Irrwegs zu verteidigen. Gleichzeitig verschweigt er die Wahrheit und die klare Sunnah, die in diesen Aufnahmen enthalten sind, um sowohl diese Aufnahmen als auch ihren Urheber in ein schlechtes Licht zu rücken und die Menschen von dem abzuhalten, was sie enthalten: den Aufruf zum Festhalten am Qur’ān und an der Sunnah, an den richtigen Glaubensgrundlagen und Manāhidsch sowie die Warnung vor den Neuerungen, vor denen Allāh in Seinem Buch gewarnt hat, vor denen der Gesandte Allāhs (H) in seiner Sunnah gewarnt hat und vor denen die rechtschaffenen Salaf gewarnt haben, an ihrer Spitze die Ṣaḥābah und diejenigen, die ihnen in rechtschaffener Weise folgten.“
Quelle: Einleitung des Buches Abul-Ḥasan Yudāfi’ bil-Bāṭil wal-‘Udwān ‘an al-Ichwān wa-Du’āt Ḥurrijjat wa-Waḥdat al-Adjān.
[1] Dies geschieht, indem Aussagen aus ihrem vorausgehenden und nachfolgenden Zusammenhang herausgerissen und ihnen anschließend schwerwiegende Bedeutungen zugeschrieben werden, die sie überhaupt nicht hergeben.
Scheich Rabī’ (V) erwähne auch in seinem Buch Tanbīh al-Maghrūr:
Abū al-Ḥasan al-Ma’ribī sagte:
„Was ist überhaupt mit dem Manhādsch gemeint, in dem du bei dir selbst keinen Fehler kennst? Sind damit deine Urteile über Personen gemeint? Oder die Grundsätze der Imāme bezüglich al-Dscharḥ wat-Ta’dīl? Oder deine Urteile über Bücher und Schriften? Oder die Grundsätze der Erziehung in der Da’wah? Es gibt keinen einzigen dieser Bereiche, in dem du nicht Fehler hättest – vielmehr sogar schwerwiegende Verfehlungen und Katastrophen. In ad-Difā’ ‘an Ahl al-Ittibā’ befinden sich der Beweis und der Nachweis dafür, ebenso wie in deinen Audioaufnahmen, die ich mit deiner eigenen Stimme gesammelt, aber noch nicht veröffentlicht habe. Darin befindet sich der eindeutige Beweis dafür. Wie sehr haben wir uns darum bemüht, deine Akte zu schließen und uns mit jemand anderem zu beschäftigen. Doch offenbar verhält es sich, wie man sagt: Barāqisch hat ihr eigenes Unheil über sich gebracht!“
Darauf sagte Scheich Rabī’ (V):
„Ich sage:
Ich spreche entsprechend meinem Wissen. Wenn ich wüsste, dass ich einen Fehler oder mehrere Fehler im Manhādsch oder in anderen Angelegenheiten hätte, würde ich ohne Weiteres davon zurückkehren. Ich kenne von mir weder Hartnäckigkeit noch das Beharren auf der Falschheit, wie dies bei Abūl-Ḥasan, seiner Partei und ihresgleichen von den Leuten der Gelüste der Fall ist, die sich hartnäckig und hochmütig gegen Tatsachen stellen, die so deutlich wie die Sonne sind.Und da bist du nun, o Abul-Fitan, einer der schlimmsten Leute der Falschheit! Wirst du denn deinen Irrweg im Manhādsch und in anderen Angelegenheiten eingestehen, ebenso wie deine Verteidigung verschiedenster Leute des Irrwegs und deine Lobpreisungen und Empfehlungen für sie?“
Und bezüglich der Aussage Abul-Ḥasans:
„Es gibt keinen einzigen dieser Bereiche, in dem du nicht Fehler hättest – vielmehr sogar schwerwiegende Verfehlungen und Katastrophen. In ad-Difā’ ‘an Ahl al-Ittibā’ befinden sich der Beweis und der Nachweis dafür, ebenso wie in deinen Audioaufnahmen, die ich mit deiner eigenen Stimme gesammelt, aber noch nicht veröffentlicht habe. Darin befindet sich der eindeutige Beweis dafür. Wie sehr haben wir uns darum bemüht, deine Akte zu schließen und uns mit jemand anderem zu beschäftigen. Doch offenbar verhält es sich, wie man sagt: Barāqisch hat ihr eigenes Unheil über sich gebracht!“
Darauf antwortete Scheich Rabī’ (V):
„Ich sage:
Aufgrund seines Irrwegs, seiner Dummheit, seiner Unwissenheit und seiner Gleichgültigkeit gegenüber diesen Schändlichkeiten prahlt er mit diesem Buch, rühmt seine gescheiterten und verräterischen Bemühungen darin und ist stolz darauf, meine Audioaufnahmen gezielt nach Aussagen abgesucht zu haben – jene Aufnahmen, die zur Wahrheit aufrufen und die Leute der Falschheit und des Irrwegs widerlegen.Dabei handelt er verräterisch, indem er einzelne Sätze aus ihrem vorausgehenden und nachfolgenden Zusammenhang herausgreift, obwohl gerade dieser Zusammenhang deutlich zeigt, dass ich mich auf der Wahrheit befinde, zu der ich aufrufe, und zugleich die Falschheit widerlegt, die der Wahrheit entgegensteht.
Dies ist der äußerste Tiefpunkt an Niederträchtigkeit, Frevel sowie religiösem und charakterlichem Verfall.“
Quelle: Tanbīh al-Maghrūr ilā mā fī Maqāl Abīl-Ḥasan wa-Manhadschihī min aḍ-Ḍalāl wasch-Schurūr, Teil 3
‘Arafāt begibt sich, ganz nach der Vorgehensweise der Haddādiyyah, auf eine regelrechte Suche nach Fehlern jener, die ihn aufgrund seiner schwerwiegenden Fehler in den Grundlagen (Uṣūl) der Salafiyyah aufrichtig widerlegt haben.
Doch die Frage ist: Wo war ‘Arafāts Eifer, diese sogenannten „Fehler“ aufzudecken, bevor seine eigenen Fehler offengelegt wurden? Oder handelt es sich vielmehr um ein von Rachsucht geprägtes Vorgehen nach der Art von Abul-Ḥasan, nachdem dieser von Scheich Rabī’ (V) entlarvt und widerlegt wurde?
Ein solches Vorgehen zeugt nicht von wissenschaftlicher Aufrichtigkeit und Integrität, sondern vielmehr von Niedertracht.
Es ist keineswegs verwunderlich, dass die fanatischen blinden Gefolgsleute und Mut’aṣṣibūn von ‘Arafāt im deutschsprachigen Raum seine schwachen und haltlosen Versuche, andere zu widerlegen, mit Freude aufnehmen und feiern. Schließlich sind sie selbst dafür bekannt, auf ihre Gegner mit äußerst schwachen, kindischen und substanzlosen Entgegnungen zu reagieren, selbst wenn es sich bei diesen Gegnern um Leute der Bid’ah handelt.