
Zu den auffälligsten Verstößen dieses undankbaren Fuchses namens ‘Arafāt al-Muhammadī gehört seine Respektlosigkeit gegenüber den Großgelehrten von Ahlus-Sunnah, wie Imām al-Albānī und Imām asch-Schaukānī (W) sowie seine Angriffe auf Imām Rabī’ ibn Hādī al-Madchalī (V).
Was Imām al-Albānī (V) betrifft, so wurde bereits dargelegt, dass ‘Arafāt bei ihm regelrecht auf Fehlersuche geht, die Positionen dieses großen Imāms angreift und herabsetzt. Gleichzeitig lobt er diejenigen, die diesen Imām angreifen und ihm vorwerfen, mit den Murdschi’ah übereinzustimmen.
Hier ist eine Zeugenaussage des Bruders Naṣr al-Qu’aiṭī an, der früher zum engeren Umfeld von ‘Arafāt al-Muhammadī gehörte. Darin berichtet er über einige seiner Angriffe und seine respektlosen Äußerungen gegenüber diesen Gelehrten.
„Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten. Allāhs Heil und Segen seien auf unserem Propheten Muhammad, seiner Familie und all seinen Gefährten. Sodann:
Mit diesen Worten möchte ich darlegen, was ich über den Umgang von ‘Arafāt ibn Hasan al-Muhammadī mit den Leuten des Wissens und der Vorzüge weiß.
Ich sage: Zum ersten Mal sah ich ‘Arafāt ibn Hasan al-Muhammadī vor ungefähr 25 Jahren. Einige Jahre später begann ich, an manchen seiner Sitzungen teilzunehmen, wenn er nach Aden kam. In einigen dieser Sitzungen wurden verwerfliche Dinge geäußert, die dem Manhadsch der Salaf widersprachen. Seine Art, manche Gelehrte zu kritisieren, war schlecht. Seinem Umgang fehlten die gebührende Achtung und Ehrfurcht gegenüber den Leuten des Wissens und der Vorzüge. Von ihm kamen Äußerungen, die seine Respektlosigkeit gegenüber diesen Gelehrten erkennen ließen.
Als ich sah, dass er mit seinem Übel innerhalb der Salafī-Da’wah viele Unruhestifter bei Weitem übertraf, Unschuldige zu Unrecht angriff und die Banner des Unheils und der Zersetzung innerhalb der Da’wah trug, hielt ich es für angebracht, darzulegen, was ich über diesen Mann weiß. Vielleicht lässt er dadurch von seinem Übel ab und hört auf, Unheil zu stiften. Außerdem sollen die Salafī-Jugendlichen seine Gefahr erkennen und sich vor seinem Übel hüten.
- Erstens: Sein Umgang mit Imām asch-Schaukānī (V):
Eine Zeit lang machte sich ‘Arafāt al-Muhammadī dafür stark, von den Büchern Imām asch-Schaukānīs abzuraten. Jeder, der mit ihm zusammensaß, hörte von ihm Äußerungen, die diesem Imām nicht gerecht wurden. Zu den Äußerungen, die ich selbst in einer dieser Sitzungen hörte, gehörte Folgendes: Nachdem er ausführlich über die Bücher asch-Schaukānīs gesprochen hatte, wurde er nach der Haltung der Gelehrten zu diesen Büchern gefragt: ‚Soll man ihnen Vorrang geben oder sie zurückstellen?‘ Daraufhin sagte er, während er mit seiner Hand über seine Schulter nach hinten zeigte: ‚Zurückstellen!‘
Ich sage: Wer hat das gesagt, was du behauptest, o du, der du Lügen über die Gelehrten verbreitest? Nenne uns einen einzigen Gelehrten, der sagt, man solle die Bücher Imām asch-Schaukānīs (V) zurückstellen!
- Soll etwa ein Buch wie «شرح الصدور بتحريم رفع القبور» zurückgestellt werden, das unser Scheich, asch-Scheich al-‘Allāmah ‘Abdul-Muhsin al-‘Abbād, möge Allāh ihn bewahren, erläutert hat?
- Oder soll das Buch «الدر النضيد في إخلاص كلمة التوحيد» zurückgestellt werden, das seine Eminenz, asch-Scheich al-‘Allāmah Ṣāliḥ al-Fauzān, möge Allāh ihn bewahren, mit Anmerkungen versehen hat?
- Oder soll das Buch «التحف في مذهب السلف» zurückgestellt werden, das unser asch-Scheich al-‘Allāmah ‘Ubaid al-Dschābirī (V) erläutert hat?
- Oder soll das Buch «نيل الأوطار» zurückgestellt werden, das Imām Muhammad Amān al-Dschāmī (V) mit Anmerkungen versehen hat?
- Oder soll sein herausragendes Werk zur Tafsīr-Wissenschaft, «فتح القدير», zurückgestellt werden, das Imām Ibn Bāz (V) gelobt hat?
- Oder soll das Buch «السيل الجرار المتدفق على حدائق الأزهار» zurückgestellt werden, das voller fundierten Wissens und gründlicher wissenschaftlicher Untersuchungen ist?
Dies sind die Bücher Imām asch-Schaukānīs, die die Gelehrten den Muslimen empfehlen. Dann kommt ‘Arafāt al-Muhammadī, der damals noch nicht einmal vierzig Jahre alt war, verbreitet Lügen über die Gelehrten und schreibt ihnen wahrheitswidrig die Aussage zu, man solle die Bücher dieses Imāms, Imām asch-Schaukānī, zurückstellen.
- Zweitens: Sein Umgang mit Imām al-Albānī (V):
Wenn ‘Arafāt al-Muhammadī sich mit einer Ansicht auseinandersetzte, die Imām al-Albānī (V) in einer bestimmten Frage vertreten hatte, zeigte sich dabei seine Respektlosigkeit gegenüber diesem Imām. Es war, als würde er mit einem jungen Mann seinesgleichen oder einem gewöhnlichen Muslim diskutieren. Dabei wäre er verpflichtet gewesen, diesem Imām mit Respekt zu begegnen, die besten Worte zu wählen und die bestmögliche Entschuldigung für ihn zu suchen, wenn Imām al-Albānī sich in einer Frage um die Wahrheitsfindung bemüht und dabei geirrt hatte. So ging er auch mit anderen Gelehrten um, etwa mit al-Ḥāfidh Ibn Hadschar (V). Ich nahm an diesen Sitzungen teil und wunderte mich über diese Art des Umgangs.
Seine Verteidigung von Hischām al-Bīlī ist ein deutliches Indiz dafür, dass er al-Albānī nicht die gebührende Achtung entgegenbringt. Würde er al-Albānī (V) achten und ihm den Rang zugestehen, der ihm gebührt, hätte er ihn gegen die Vorwürfe verteidigt, er vertrete den Irdschā’ oder stimme mit den Murdschi’ah überein, sowie gegen ähnliche Anschuldigungen. Solche Äußerungen über Imām al-Albānī kommen nur von jemandem, der seinen Wert nicht gebührend würdigt und einem ehrwürdigen Gelehrten nicht den nötigen Respekt entgegenbringt, der der Sunnah, dem Ḥadīth und ihren Leuten gedient hat.
- Drittens: Seine Angriffe auf Imām Rabī’ ibn Hādī ‘Umair al-Madchalī (V):
Einmal ging ich zu ‘Arafāt al-Muhammadī, um mit ihm zusammenzusitzen. Auch ‘Abbās al-Dschaunah war bei dieser Sitzung anwesend. Unter den Anwesenden befand sich ein Mann namens Chālid. Dieser fragte ‘Arafāt nach einer Angelegenheit der Ḥadīthwissenschaft, woraufhin er ihm antwortete. Chālid wandte ein, dass Scheich Rabī’ (V) in seiner Widerlegung von al-Malībārī das Gegenteil dargelegt hatte. Daraufhin sagte ‘Arafāt: ‚Manchmal wird bei Scheich Rabī’ die Dosis erhöht.‘
Es gab weitere Vorfälle mit ihm, die ich der Kürze halber nicht erwähne. Sie zeigen, dass er ein undankbarer Schüler ist, der seinem Scheich, Imām Rabī’ ibn Hādī ‘Umair al-Madchalī (V) nicht die gebührende Treue und Güte erwiesen hat.
Zum Abschluss dieser kurzen Ausführungen sage ich jedem, der durch ‘Arafāt Schaden erlitten hat und seinetwegen Übergriffen und Unrecht ausgesetzt war: Wundere dich nicht! Dieser Mann hat sich gegenüber den Leuten des Wissens und der Vorzüge nicht respektvoll verhalten. Wie wird er dann wohl mit mir und dir umgehen?
Ich bitte Allāh, seinen Zustand zu bessern, ihn zur Besonnenheit zu führen und ihm Erfolg darin zu schenken, zu bereuen und diejenigen um Vergebung zu bitten, denen er Unrecht getan hat. Oder möge Er die Salafī-Da‘wah, die Salafīs und die Muslime vor seinem Übel bewahren, auf welche Weise Er, gepriesen ist Er, es will.“