
Scheich Zaid ibn Hādī al-Madchalī (V) sagte:
Wenn sich die Menschen auf einen Herrscher einigen, sei es wie früher zur Zeit der Kalifen oder indem sich die Bewohner einer Region im Osten und Westen der Erde auf einen muslimischen Mann einigen, der ihre Angelegenheiten übernimmt, und ihm die Ahlul-Ḥalli wal-‘Aqd[1] den Treueid leisten, dann ist es niemandem erlaubt, gegen ihn Churūdsch zu begehen, weder physischen noch ideologischen.
Der physische Churūdsch ist das, was mit Waffen geschieht. Der ideologische Churūdsch hingegen erfolgt durch Worte, die den Pöbel aufhetzen und Unwissende anstacheln, bis daraus ein Übel entsteht, dessen Schaden sich allgemein ausbreitet.
Quelle: Qaṭf al-Dschanā al-Mustaṭāb, Scharḥ ‘Aqīdah al-Mudschaddid Muḥammad ibn ‘Abdil-Wahhāb, S. 124.
Übersetzer: Khawer Malik
[1] Scheich Muqbil (V) sagte: „Ahlul-Ḥalli wal-‘Aqd sind die vernünftigen unter den Gelehrten und den Verantwortlichen.”
Siehe auch: Die Übersetzungen von Mosa Khalaf und seinen Gefährten für die Maschāyich aus Aden, die die Spaltung und den Churūdsch im Jemen unterstützt haben