Hudhaifah ibn al-Jamān (I) sagte:

„Wisse, dass die wahre Irreleitung darin besteht, dass du das für wahr hältst, was du zuvor abgelehnt hast, und das ablehnst, was du zuvor als Wahrheit erkannt hast. Hüte dich davor, deine Grundsätze in der Religion Allāhs zu wechseln, denn die Religion Allāhs ist eine.“

Quelle: al-Ibānah al-Kubrā, 1/189


In den vorangegangenen Artikeln wurde bereits deutlich gemacht, dass Mosa Khalaf eine Person ist, die die Leute der Neuerung verteidigt, für Personen übersetzt, die sich aktiv am Churūdsch gegen einen muslimischen Herrscher beteiligt haben, und sich negativ über Salafī-Gelehrte wie Scheich ‘Alī Nāṣir al-Faqīhī (V) äußerte. Im Folgenden wird eine weitere Lüge von Mosa Khalaf aufgedeckt.

Uns erreichte eine Sprachnachricht, die Mosa Khalaf am 21.05.2026 an einen Bruder gesendet hat:

„Ich habe letztens mit einem Bruder geredet und erstens eigentlich ist das gar keine Fitnah. Weißt du, was das Komische ist? Früher waren die Fitan, das waren Leute, die als ‘Ulamā angesehen waren, die eine Makānah (Stellung) im Wissen hatten. Die haben angefangen Probleme zu machen und dann gab es eine Fitnah, weil man aufeinmal nicht wusste: oh große ‘Ālim, so und so redet jetzt so und so. Hier bei dieser Fitnah sind es Leute, die gar nicht bekannt sind für ihr Wissen. Nizār hat noch nie jemand gehört bis zur Fitnah von Bin Hādi, kannte man nicht. Fawāz ist genau das gleiche. Bilāl as-Sālimī kennt man bis heute nicht. ‘Alī al-Hudhaifī kannte man vorher auch nicht. (...)

In diesem Artikel werden insbesondere die Lügen Mosa Khalafs über Scheich ‘Alī al-Hudhaifī aufgedeckt.

Zunächst ist hier die Antwort von Scheich ‘Alī al-Hudhaifī vom 12.06.2026, nachdem ihm die Aussagen Mosa Khalafs vorgelesen wurden:

قل لهذا الضائع: أنت تحتقر أناسا طلبوا العلم على يد كبار علماء العصر قبل أن تولد، ثم دعوا إلى الله، واشتغلوا بالعلم والدعوة قبل أن تعرف ما هو العلم وما هي الدعوة. وما ضرهم أن ضائعا مثلك لا يعرفهم.

Sag diesem Verlorenen (Mosa): Du verachtest Menschen, die bereits bei den großen Gelehrten unserer Zeit Wissen suchten, noch bevor du geboren wurdest. Sie riefen zu Allāh auf und waren im Wissen und in der Da’wah tätig, lange bevor du überhaupt wusstest, was Wissen und was Da’wah sind. Und es schadet ihnen keineswegs, dass ein Verlorener wie du sie nicht kennt.


Die Frage lautet nun: Ist Scheich ‘Alī al-Hudhaifī tatsächlich unbekannt?


Lange bevor die Fitnah um Muhammad bin Hādī begann, schrieb ‘Arafāt al-Muhammadī, dem Mosa Khalaf mit blindem Ta’aṣṣub folgt, am 17.11.2015 (also bereits mehr als ein Jahrzehnt zuvor) in einem Tweet:

„Unser Scheich, al-‘Allāmah Rabī’, las die Widerlegungen von Scheich ‘Alī ibn Husain asch-Scharafī al-Hudhaifī gegen den Verfasser des Dokuments und dessen Gefährten. Darauf sagte Scheich Rabī’: ‚Scheich ‘Alī asch-Scharafī – was für ein ein vortrefflicher und ehrenwerter Mann.‘“

Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass ‘Arafāt al-Muḥammadī in der Region von Scheich ‘Alī al-Hudhaifī im Jemen aufwuchs und dort die Salafiyyah kennenlernte. Wie Scheich ‘Alī selbst berichtet, besuchte ‘Arafāt einige seiner Unterrichtssitzungen. Mitunter bat ‘Arafāt ältere Brüder darum, mit Scheich ‘Alī zu sprechen, damit dieser in ihre Moscheen komme und dort Vorträge halte. Dies zeigt, dass ‘Arafāt zu den Schülern von Scheich ‘Alī gehörte und die Salafiyyah durch ihn sowie durch andere in dieser Region kennenlernte. Heute steht er jedoch im Widerspruch zu den Usūl der Salafiyyah und beschreitet den Weg der Haddādiyyah.

Man könnte ebenso die Gegenfrage stellen: Wer wusste überhaupt, wer unter anderem, ‘Abbās al-Dschaunah, Ṣalāḥ Kantūsch oder die übrigen STC-Scheichs waren (die sich aktiv am Churūdsch gegen den rechtmäßigen Herrscher des Jemen beteiligten), die Mosa Khalaf heute verteidigt und deren Aussagen er übersetzt und verbreitet?

Was die Lügen Mosa Khalafs eindrucksvoll entlarvt, ist die Tatsache, dass Mosa Khalaf und Co. bereits im Jahr 2019 auf ihrer eigenen Plattform MiraathDE einen Telelink mit Scheich ‘Alī al-Hudhaifī veranstalteten und bis März 2025 weiterhin Vorträge und Inhalte des Scheichs veröffentlichten und verbreiteten. Wie kann also behauptet werden, niemand habe von Scheich ‘Alī al-Hudhaifī gehört, wenn Mosa Khalaf ihn selbst über seine eigene Plattform dem deutschsprachigen Raum vorgestellt hat?

Bereits im Jahr 2019 wurde Scheich Alī al-Hudhaifī auf dem von Mosa Khalaf und Co. veröffentlichten Flyer als „ehrenwerter Scheich“ vorgestellt. Würde man jemanden so ankündigen, der angeblich völlig unbekannt ist?

Es gehört jedoch zur Vorgehensweise der Haddādiyyah, zu behaupten, von einer Person sei niemals etwas Gutes ausgegangen und sie sei unbekannt, sobald diese nach ihrem verdrehten Verständnis einen Fehler begangen habe.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Tatsache, dass Mosa Khalaf eine Person nicht kennt, weil er stattdessen damit beschäftigt ist, in Ägypten Neuerern wie Hischām al-Bīlī nachzugehen, keineswegs bedeutet, dass diese Person unbekannt ist. Ist es nicht erstaunlich, dass Mosa die Leute der Neuerung sehr gut kennt und sogar versucht, sie ausfindig zu machen und verteidigt, während ihm gleichzeitig Ahlus-Sunnah, die seit Jahrzehnten zur Salafiyyah aufrufen, angeblich unbekannt sind?

Vielmehr ist es Allāh, der die Menschen erhöht und erniedrigt. Den Lügen Mosa Khalafs, der die Leute der Neuerung verteidigt, wird dabei keinerlei Beachtung geschenkt. Allah (E) sagte:

﴿يَرْفَعِ اللَّهُ الَّذِينَ آمَنُوا مِنكُمْ وَالَّذِينَ أُوتُوا الْعِلْمَ دَرَجَاتٍ﴾

„Allāh wird diejenigen von euch, die glauben, und diejenigen, denen Wissen gegeben wurde, um Rangstufen erhöhen.“ (Sūrah al-Mudschādilah 58:11)

Scheich ‘Alī al-Hudhaifī ist den Gelehrten wohlbekannt, wie bereits im Tweet von ‘Arafāt erwähnt wurde, und er ist ein bekannter Schüler von Scheich Muqbil sowie Scheich al-Waṣṣābī (W).

Die eigentliche Frage müsste vielmehr lauten: Wer von den Gelehrten kennt überhaupt Mosa Khalaf? Wer genau hat ihn empfohlen oder bestätigt? Falls die Antwort lautet: »‘Arafāt al-Muḥammadī empfiehlt ihn«, dann ist darauf zu erwidern, dass sein Lob und seine Kritik keinerlei Gewicht besitzen. Seine Urteile werden verworfen, da er die Leute der Neuerung lobt und gleichzeitig vor Salafis warnt, auf sie Tabdi’ ausspricht und Gemeinschaften weltweit spaltet.

Tatsächlich fragten sich Salafis auf der ganzen Welt vielmehr, wer Mosa Khalaf überhaupt sei, als er im Jahr 2025 seine berüchtigte Audioaufnahme in englischer Sprache auf YouTube veröffentlichte. Kaum jemand kannte ihn oder schenkte ihm besondere Beachtung. Er ist und bleibt weltweit ein Madschhūl. Vielmehr ließe sich das Gegenteil behaupten: Mosa Khalaf und sein Schweizer Umfeld waren in den Salafi-Kreisen außerhalb ihres eigenen Umfelds weitgehend unbekannt. Und gerade diese sind in Madinah für ihren schlechten Ruf bekannt, insbesondere unter den Salafi-Studenten aus anderen Ländern. Erst als die Fitan begannen, tauchten ihre Namen auf. Plötzlich traten sie in Erscheinung und griffen auf Anweisung des Unterdrückers ‘Arafāt al-Muḥammadī gemeinsam Abū Iyāḍ im Internet an. Auch ‘Arafāt al-Muḥammadī war über weite Strecken weitgehend unbekannt. Sein Name wurde erst im Zusammenhang mit Fitan bekannt, insbesondere während der Fitnah um al-Ḥadschūrī sowie der Fitnah um Muḥammad bin Hādī.

Letztlich ist es nicht ausschlaggebend, ob eine Person bekannt oder unbekannt ist. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob sie die Wahrheit vertritt oder nicht. Dies scheint der Verlorene Mosa Khalaf jedoch nicht verstanden zu haben, möglicherweise deshalb, weil er seine Religion von Hischām al-Bīlī lernt.


Hier sind einige Worte eines Schüler von Scheich ‘Alī, in denen er dessen Biographie in einer kurzen Zusammenfassung darlegt.

Alles Lob gebührt Allāh. Allāhs Heil und Segen seien auf dem Gesandten Allāhs sowie auf seiner Familie und seinen Gefährten.

Was folgt:

So wollte ich einige Worte über meinen edlen Scheich, Erzieher und väterlichen Lehrer, Abū ‘Ammār ‘Alī al-Hudhaifī al-‘Adanī, verfassen. Viele Brüder und auch das Allgemeinvolk möchten etwas über die Biographie des Scheichs erfahren. Daher schrieb ich, was mir möglich war, indem ich Allāh, den Mächtigen und Erhabenen, um Hilfe bat. Dabei nutzte ich auch, was der Scheich selbst in einem Artikel mit dem Titel „Eine kurze Darstellung“ geschrieben hat. Möge dies in der Waagschale meiner guten Taten sein und ein kleiner Teil der Erfüllung seines Rechts sein, das er über mich hat.

Abū ‘Ammār ‘Alī ibn Husayn ibn ‘Abdullāh asch-Scharafī stammt aus Scharaf in al-Bayḍā’. Er wurde am 15.07.1969 (1389 n. H.) in der Stadt Aden, im Bezirk Chor Maksar, geboren. Anschließend zog er gemeinsam mit seinen Eltern in das Gebiet ar-Rauḍah in al-Qalū’ah.

Der Scheich, möge Allāh ihn bewahren, stammt aus einer rechtschaffenen Familie. Oft erwähnt er seine Eltern in guter Weise, lobt sie und spricht über ihre Vorzüge. Der Scheich wurde von seinen Eltern geprägt, insbesondere von seinem Vater. Diesbezüglich sagte er:

„Von meinem Vater habe ich gelernt, auf das Erlaubte zu achten, ein einfaches Leben zu führen und ähnliche Eigenschaften, die mein Vater in mir verankert hat. Bis zum heutigen Tag profitiere ich von den Ratschlägen meines Vaters.“

Der Scheich lernte bereits in jungen Jahren den Qur’ān. Er rezitierte den Qur’ān bei mehreren Lehrern, und diese Ausbildung hinterließ deutliche Spuren in seinem späteren Leben.

Der Scheich besuchte die staatlichen Schulen und absolvierte die Grundschule sowie die Sekundarstufe. Er schloss diese jedoch aufgrund der Vermischung von Männern und Frauen nicht ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung am Technischen Institut in al-Manṣūrah fort. Danach leistete er seinen zweijährigen Wehrdienst von 1988 bis 1990 ab.

Bereits in jungen Jahren, im Alter von 16 Jahren, wandte sich der Scheich dem Qur’ān sowie dem Lesen und Studieren von Büchern zu.

Aufgrund der damaligen Verhältnisse im Land war es für den Scheich in diesem Alter und auch danach schwierig, Gelehrte zu treffen und von ihnen zu lernen. Dies erläuterte er mit den Worten:

„Während der Herrschaft der Jemenitischen Sozialistischen Partei waren die Zustände schlecht. Die rechtschaffenen Menschen, insbesondere die Jugendlichen, litten in jener Zeit unter einem Mangel an Wissen. In Aden gab es weder Gelehrte noch Vorträge noch Aufrufer mit klarer Einsicht in die Sunnah. Auch gab es kaum Kenntnis des islamischen Wissens, außer bei wenigen verbliebenen Personen, die über Kenntnisse im Fiqh gemäß der Schāfi’i-Rechtsschule verfügten, jedoch keinen Einfluss im Bereich der Da’wah hatten. Daher war die Hinwendung zum Guten, zum Wissen und zum Qur’ān nur gering ausgeprägt, obwohl es viele Menschen gab, die das Gebet verrichteten.“

Trotz dieser schwierigen Verhältnisse bemühte sich der Scheich, von den Menschen in seinem Umfeld zu profitieren, wann immer sich ihm dazu eine Gelegenheit bot. So profitierte er unter anderem vom Imām der Masdschid al-Chair in al-Qalū’ah, Ustādh Husayin ibn Sālim an-Nāchabī al-Yāfi’ī, möge Allāh ihm umfassende Barmherzigkeit gewähren. Er gehörte zu den Schülern von Scheich Muhammad ibn Sa’īd asch-Schaibān (V) dem Imām der Großen Moschee, und war von Scheich Muhammad ibn Sālim al-Baihānī beeinflusst.

Scheich ‘Alī wurde stark von Ustādh Husain (V) beeinflusst. Dieser erklärte in der Moschee Riyāḍ aṣ-Ṣāliḥīn, behandelte Fragen des Scheidungsrechts in privaten Zusammenkünften und ließ ihn die Menschen im Gebet leiten sowie Ansprachen nach dem Maghrib und nach dem ‘Ischā’ Gebet halten.

Den Tadschwīd lernte der Scheich bei ‘Alī ibn ‘Abdillāh asch-Scharafī. Ferner studierte er das Werk Nūr al-Yaqīn fī as-Sīrah an-Nabawiyyah bei anderen Lehrern, die in der Moschee unterrichteten.

Anfang des Jahres 1991 reiste der Scheich nach Damādsch. Die Zahl der Studenten war damals im Vergleich zu späteren Zeiten noch gering. Dort lernte er eine Reihe von Studenten des Wissens kennen, und es ist bekannt, dass sich der Zustand mancher von ihnen später stark verändert hat. Allāh ist derjenige, dessen Hilfe erbeten wird.

Der Scheich nahm Wissen von zwei Gelehrten auf: Al-‘Allāmah Muqbil ibn Hādī al-Wādi’ī und al-‘Allāmah Muhammad ibn ‘Abdil-Wahhāb al-Waṣṣābī, (W).

Scheich ‘Alī al-Hudhaifī studierte bei al-‘Allāmah Muqbil aus Ṣaḥīḥ al-Buchārī, Ṣaḥīḥ Muslim, Tafsīr Ibn Kathīr, Kitāb as-Sunnah von al-Imām ‘Abdullāh ibn Imām Ahmad, aṣ-Ṣaḥīḥ al-Musnad mimmā laysa fī aṣ-Ṣaḥīḥayn, dessen Anmerkungen zu al-Mustadrak sowie weitere Werke.

Scheich ‘Alī sagte:

„Ich habe von ihm so viel Gutes profitiert, dass ich es nicht aufzählen kann. Wer bei Scheich Muqbil gelernt, ihn aus der Nähe kennengelernt und seinen Weg im Wissen erkannt hat, wird nicht daran zweifeln, dass Allāh ihn dazu auserwählt hat, die Da’wah im Jemen zu erneuern, nachdem sie im Norden vom Schiitentum mit seinen Gelehrten und im Süden vom Sufismus mit seinen Mönchen überschattet worden war.

Von allen, von denen ich unmittelbar Wissen entgegennahm, hat mich niemand stärker beeinflusst als er. Ich studierte bei ihm in Damādsch ungefähr vier Jahre lang. Doch ich habe sehr viel von ihm profitiert. Das Streben nach Wissen bei ihm öffnete mir viele Türen, von denen ich bis zum heutigen Tag Nutzen ziehe. Dass Allāh mir das Lernen bei ihm ermöglicht hat, gehört zu den größten Gnaden, die Er mir erwiesen hat. Möge Allāh ihm umfassende Barmherzigkeit gewähren.“

Der Scheich studierte außerdem bei al-‘Allāmah Muhammad ibn ‘Abdil-Wahhāb al-Waṣṣābī (V) das Werk ad-Darārī al-Muḍiyyah im Fiqh, Teile von ar-Risālah von Imām asch-Schāfi’ī sowie Teile von Scharḥ aṭ-Ṭaḥāwiyyah von Ibn Abī al-‘Izz al-Ḥanafī. Auch von ihm profitierte er sehr.

Über seinen Lehrer, al-‘Allāmah al-Waṣṣābī, sagte der Scheich:

„Scheich Muhammad ibn ‘Abdil-Wahhāb al-Waṣṣābī zeichnete sich dadurch aus, dass er ein Erzieher war. Er war bekannt für seine Bescheidenheit, sein schönes Auftreten, seine Liebe zur Sunnah und seine Abneigung gegen die Hizbiyyah.“

Der Scheich studierte auch bei weiteren Brüdern, die in Damādsch unterrichteten. Dabei war er stets darauf bedacht, seine Zeit für den Unterricht, das Auswendiglernen, das Lesen und die wissenschaftliche Wiederholung mit seinen Brüdern zu nutzen.

Zu den Gelehrten, die den Scheich lobten und ihn empfahlen, gehören al-‘Allāmah Rabī’ ibn Hādī al-Madchalī, al-‘Allāmah ‘Ubaid ibn ‘Abdillāh ibn Sulaimān al-Dschābirī sowie al-‘Allāmah Muhammad ibn ‘Abdil-Wahhāb al-Waṣṣābī.

Unser Scheich berichtete von einer Begebenheit mit dem ‘Allāmah Rabī’. Er sagte:

„Er sagte zu mir: ‚Ich habe deine Abhandlung über die Gebetswaschung gelesen. Es ist eine gute Abhandlung.‘

Darauf sagte ich: ‚Scheich, sie ist doch klein und kurz.‘

Er erwiderte: ‚Nein, sie ist gut.‘“

Ferner ließ er ihm über bekannte Brüder ausrichten:

„Sagt dem Bruder ‘Alī al-Hudhaifī, dass ich seine Widerlegung der Muslimbruderschaft und seine Widerlegung von Yaḥyā al-Hadschūrī gelesen habe. Ich habe sie als gute und nützliche Widerlegungen vorgefunden.“

Außerdem ließ er ihm über den Bruder Ahmad az-Zahrānī seinen Dank für den Artikel mit dem Titel „Eine leuchtende Seite aus den strahlenden Seiten des Scheich Rabī’“ ausrichten.

Ebenso lobte er die Widerlegung des Scheichs „Waqafāt maa al-Bura’ī wal-Imām“ und bezeichnete sie als „eine gute wissenschaftliche Widerlegung“ oder mit ähnlichen Worten.

Al-‘Allāmah ‘Ubaid al-Dschābirī verfasste für ihn eine Einleitung zu seinem Werk at-Taqrīrāt fī ar-Radd ʿalā al-Hadschūrī und lobte ihn mit wohlklingenden Worten. Darin schrieb er:

„Was folgt: Ich habe die Abhandlung mit dem Titel ‚at-Taqrīrāt bi Kaschf mā ladā al-Hadschūrī min Dschahālāt‘ durchgesehen, die von unserem Bruder und Gefährten, Scheich ‘Alī ibn Husain asch-Scharafī, verfasst wurde. Ich habe sie als lehrreich, nutzbringend und den beabsichtigten Zweck voll erfüllend vorgefunden. Sie ist auf eindeutigen Beweisen und klaren Belegen aufgebaut und zeichnet sich durch einen guten Stil sowie eine schöne Ausdrucksweise aus.“

Anschließend sagte er:

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Verfasser der Abhandlung gute Arbeit geleistet und Hervorragendes erbracht hat. Er hat den Zustand al-Hadschūrīs durch die Tatsachen und Dokumente offengelegt, die er aus den Büchern des Mannes und seiner Anhänger angeführt hat. Die Abhandlung ist für eine Veröffentlichung geeignet. Ich schlage unserem Bruder Scheich ‘Alī vor, dies so bald wie möglich in die Tat umzusetzen. Möge Allāh seine Bemühungen belohnen und seinen Weg segnen.“

Auch al-‘Allāmah al-Waṣṣābī verfasste Einleitungen zu einigen seiner Schriften und sprach lobende Worte über ihn.

Wer mit dem Scheich zusammengesessen hat, kennt seinen vorzüglichen Charakter im Umgang mit Jung und Alt, mit dem Gelehrten und dem Unwissenden. Ebenso kennt man seine große Höflichkeit, seinen Eifer hinsichtlich des Wissens, der Umsetzung des Wissens und des Aufrufs zum Salafī-Manhadsch sowie seine Geduld in all diesen Angelegenheiten.

Der Scheich hat in uns die Ehrfurcht vor den früheren und den heutigen Salafī-Gelehrten sowie vor den übrigen Salafī-Scheichs und Salafī-Aufrufern verankert. Ebenso lehrte er uns den rechten Anstand gegenüber dem Wissen und den Gelehrten.

Außerdem kenne ich ihn als jemanden, der stets zum Streben nach Wissen, zur Vermehrung desselben und zum ernsthaften Bemühen darin anspornt.

Nach Allāh hatte er einen großen Anteil daran, dass viele Brüder die Wirklichkeit des Salafī-Manhadsch sowie die Skandale und Abweichungen anderer Da’wahs und Gruppierungen erkannt haben.

Der Scheich widmet den Büchern der früheren und späteren Gelehrten große Aufmerksamkeit. So vergeht beispielsweise kaum ein Tag, an dem er nicht im Werk ar-Rauḍ al-Murbi’ nachschlägt. Er schenkt diesem Werk besondere Aufmerksamkeit und besitzt dazu zahlreiche Randbemerkungen, Audioerklärungen und weitere Materialien, die damit in Zusammenhang stehen.

Ebenso widmet er den Büchern der zeitgenössischen Gelehrten und ihren Fatāwā große Aufmerksamkeit, wie denen von al-‘Allāmah Ibn Bāz, von al-‘Allāmah Ibn ‘Uthaimīn und von al-‘Allāmah al-Fauzān. Außerdem schenkt er den Fatāwā der Ständigen Gelehrtenkommission für wissenschaftliche Forschung und Fatwā besondere Beachtung.

Der Scheich widmet sich auch dem Verfassen von Schriften. Wie zahlreich sind doch die Artikel, Abhandlungen, Forschungsarbeiten und Erläuterungen, die er verfasst hat. Ein Teil davon wurde im Sahāb-Netzwerk sowie in den Subul al-Hudā as-Salafiyyah Foren veröffentlicht, während nur ein kleiner Teil davon gedruckt wurde.

Darüber hinaus widmet sich der Scheich intensiv dem Unterricht. Er hält fortlaufend Unterricht in seiner Moschee sowie in anderen Moscheen und behandelt dabei verschiedene Wissensgebiete. Wie vielen Menschen hat Allāh durch diese Unterrichte Nutzen gebracht.

Zu den Werken, die er unterrichtet hat, gehören unter anderem:

al-Uṣūl ath-Thalāthah, al-Qawāʿid al-Arba’, Nawāqiḍ al-Islām, Faḍl al-Islām und Kitāb at-Tauḥīd, allesamt von Imām Muhammad ibn ‘Abdil-Wahhāb.

Ebenso unterrichtete er Uṣūl as-Sunnah von Imām Ahmad, ‘Umdat al-Fiqh, ‘Umdat al-Aḥkām, al-Uṣūl min ‘Ilm al-Uṣūl, al-Waraqāt, al-Baiqūniyyah, al-Bā’ith al-Ḥathīth, Nuchbat al-Fikar sowie weitere Unterrichte in der Sīrah und anderen Wissenschaften.

Der Scheich, möge Allāh ihn bewahren, zeichnet sich durch Bescheidenheit und Großzügigkeit aus. Er ehrt seine Gäste, ehrt die Studenten des Wissens und kümmert sich um ihre Angelegenheiten.

Ich bitte Allāh, den Edlen, den Herrn des gewaltigen Thrones, ihm noch mehr Erfolg und Rechtleitung zu gewähren, ihm Segen in seinem Wissen, seiner Da’wah und seiner Nachkommenschaft zu verleihen und ihn für das, was er für uns getan hat, mit dem besten Lohn zu belohnen.

Allāhs Heil und Segen seien auf unserem Propheten Muhammad sowie auf seiner Familie und seinen Gefährten.


Quelle: Der offizielle Kanal von Scheich ‘Alī al-Hudhaifī al-‘Adanī.