
Al-‘Allāmah ‘Ali Nāṣir Faqīhī (V) sagte:
Wahrlich, der Fiqh (Verständis) in der Religion gehört zu den gewaltigsten Gaben für den Menschen nach dem Islam. Deshalb sagte der Gesandte Allahs (H):
من يرد الله به خيرًا يفقهه في الدين.
„Wem Allah Gutes will, dem gibt Er Verständnis in der Religion.“
Wer jedoch die Religion Allahs nicht in all ihren Angelegenheiten versteht, in seiner Aqīdah, in seiner Anbetung sowie im Erlaubten und Verbotenen, dessen Fuß kann ausrutschen und er kann in gewaltige Dinge fallen, deren Folgen nicht lobenswert sind.
Und der Muslim kann das Verständnis in der Religion Allahs nur durch das Lernen und das Nehmen von den fest im Wissen verankerten Gelehrten erlangen, die wissen, was die Zustände der Ummah in ihrer Religion und in ihrem Diesseits verbessert.
Und der Religion hat derjenige geschadet, der eine Spaltung zwischen den Jugendlichen und ihren Gelehrten verursacht hat, indem er ihnen einflößte, dass diese Gelehrten sich nur mit den Regeln der Menstruation und des Wochenbetts befassen und keinerlei Verständnis für die Situation der Ummah und die Probleme der heutigen Zeit haben.
Wie verwerflich sind die Worte, die sie geäußert haben, und wie übel ist das, was sie getan haben. Und Allah weiß, und die Wirklichkeit hat gezeigt, dass sie gelogen haben.
(Quelle: Al-Waṣāyā min al-Kitāb was-Sunnah, Seite 10)
So gehört es zu den erstaunlichen und zugleich scheinheiligen Verhaltensmustern, dass ein Beitrag von dem ‘Āmmī Semir Veliu (möge Allah ihn von Ta’aṣṣub heilen) am 25.04.2026 veröffentlicht wurde, in dem er versucht, die Muslime und insbesondere die Salafis zu täuschen. Doch die Salafis mit gesundem Menschenverstand lassen sich von einem derart schamlosen Lügner nicht täuschen.
Der Prophet (H) sagte:
إِنَّ مِمَّا أَدْرَكَ النَّاسُ مِنْ كَلَامِ النُّبُوَّةِ الْأُولَى: إِذَا لَمْ تَسْتَحْيِ فَاصْنَعْ مَا شِئْت.
„Wahrlich, zu dem, was die Menschen von den Worten des anfänglichen Prophetentums erreicht hat, gehört: ‚Wenn du dich nicht schämst, so mach, was du willst.‘“
(Überliefert von al-Buchārī 3484)
Es ist anzumerken, dass dies wohl das erste Mal in der problematischen Laufbahn dieser aus der Bahn geratenen Person ist, dass er öffentlich von Scheich ‘Alī Nāṣir Faqīhī (V) zitiert – und vermutlich nur deshalb, weil bekannt wurde, dass er diesen gewaltigen Gelehrten zu Lebzeiten angegriffen und den Schülern aktiv davon abgeraten hat, an seinen Unterrichtsreihen teilzunehmen. Doch es soll festgehalten werden, dass das bloße Zitieren dieses großen Gelehrten dies niemals wiedergutmacht. Vielmehr ist hierfür eine aufrichtige Reue und öffentliche Klarstellung seinerseits erforderlich.
Erneut stellt sich dieselbe Frage: Empfinden diese Leute keinerlei Scham, und fehlt es ihnen an Selbstreflexion, wenn sie die Worte dieser großen Gelehrten übersetzen?
Um es nochmal zu betonen, und es soll als eine Angelegenheit der Geschichte und als feststehende Tatsache bekannt sein, dass dieser Infiṣālī[1] Semir (möge Allah ihn von Ta’aṣṣub heilen) die Menschen, insbesondere die Jugendlichen, davon abgehalten hat, an den Unterrichtsreihen des Scheichs teilzunehmen, diejenigen infrage stellte, die seine Unterrichte besuchten, und sogar die Dreistigkeit besaß zu fragen, wer den Scheich überhaupt gelobt habe, und dadurch aktiv eine Trennung und Spaltung zwischen den rabbānī Gelehrten und der Jugend in Madīnah verursachen wollte.
[1] So wie die Maschāyich aus Aden, die er unterstützt und von denen er übersetzt, eine Strömung sind, die den Churūdsch gegen den rechtmäßigen muslimischen Herrscher unterstützte und durch diesen physischen Infiṣāl (Spaltung und Trennung) Teile des Jemen abspalten wollte, was Unruhe und Chaos in der Gemeinschaft zur Folge hatte, so zeigt sich bei dieser Person ein ähnliches Muster, jedoch auf intellektueller Ebene, sodass auch er aus sprachlicher Sicht als infiṣālī einzuordnen ist. Denn auch er betrieb eine Form des Infiṣāl, indem er versuchte, die Jugend und insbesondere die Studenten von den großen Gelehrten zu spalten und voneinander zu trennen. Daher verlieren seine heutigen Parolen von der Rückkehr zu den Gelehrten jegliche Glaubwürdigkeit, da er selbst zuvor in seinen Sitzungen an vorderster Front gegen die Unterrichte dieses Großgelehrten gewarnt und genau diese Spaltung und Trennung gefördert hat.
Zu seinesgleichen wird gesagt: Einer der Gründe, weshalb die Mu’tazilah und die Chawāridsch unsere Gelehrten abwertend als „Gelehrte der Menstruation und des Wochenbetts“ bezeichneten, liegt darin, dass einige von ihnen lediglich die ersten Sitzungen bei den Gelehrten besuchten. Da die Fiqh-Bücher üblicherweise mit dem Kapitel der Ṭahārah beginnen, in dem solche Detailfragen behandelt werden, gewannen sie einen verzerrten Eindruck vom gesamten Wissen. Als ihnen dies jedoch zu anspruchsvoll, langweilig und ermüdend wurde, wandten sie sich ab und verließen die Gelehrten sowie deren weitere Sitzungen.
‘Awām wie Semir (möge Allah ihn von Ta’aṣṣub heilen) sind in dieser Hinsicht sogar noch schlimmer, denn er hat nicht nur nicht an diesen Unterrichtsreihen teilgenommen, sondern darüber hinaus sogar aktiv davor gewarnt, an ihnen teilzunehmen, und stufte seine Vorträge als bloß für Anfänger und die ‘Awām ein.
Heute, nach dem Tod des Scheichs, besitzt er die Dreistigkeit, nicht nur den Scheich (V) zu zitieren, sondern ausgerechnet diese Passage, die völlig auf ihn und seinesgleichen zutrifft - Allāhu Akbar!
Der Gesandte Allahs (H) sagte:
سيأتِي على الناسِ سنواتٌ خدّاعاتٌ؛ يُصدَّقُ فيها الكاذِبُ، ويُكذَّبُ فيها الصادِقُ، ويُؤتَمَنُ فيها الخائِنُ، ويخَوَّنُ فيها الأمينُ، وينطِقُ فيها الرُّويْبِضَةُ. قِيلَ: وما الرُّويْبِضةُ ؟ قال: الرجُلُ التّافِهُ يتَكلَّمُ في أمرِ العامةِ.
„Es werden über die Menschen trügerische Jahre kommen, in denen der Lügner für wahr gehalten wird und der Wahrhaftige der Lüge bezichtigt wird, in denen dem Verräter vertraut wird und der Vertrauenswürdige als Verräter gilt, und in denen die Ruwaibiḍah sprechen werden.“
Es wurde gefragt: „Und was sind die Ruwaibiḍah?“
Er (H) sagte: „Es ist ein unbedeutender Mann, der im Namen der Allgemeinheit spricht.“
(Quelle: Sunan Ibn Mādschah Nr. 4036, als ṣaḥīḥ eingestuft von Scheich al-Albānī V)
Es kommt fast nie vor, dass er die Ehre von Muslimen insbesondere Salafis nicht angreift. Seine Zunge ist so zügellos, dass kaum jemand vor ihr sicher ist – nicht einmal seine eigenen Gefährten.
Der Gesandte Allahs (H) sagte auch:
المُسْلِمُ مَن سَلِمَ المُسْلِمُونَ مِن لِسَانِهِ وَيَدِهِ (...)
„Der Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind (...)“
(Überliefert bei Ṣaḥīḥ al-Buchārī Nr.10 und Ṣaḥīḥ Muslim Nr. 40)
Er soll sich im klaren sein: Sein Gegner am Tag der Auferstehung wird niemand Geringerer sein als der Scheich selbst, von dem er nach Kräften versucht hat, die Menschen, insbesondere die Jugend, abzubringen.