Am 18.04.2026 wurde Mosa Khalaf und seinem Umfeld eine Reihe von Fragen vorgelegt, auf die bis heute keine Antwort erfolgt ist.

In dem dazugehörigen Artikel wurde ein fundamentales Prinzip der Salafiyyah dargelegt, nämlich den muslimischen Herrscher in dem zu gehorchen, was keinen Ungehorsam gegenüber Allāh beinhaltet, und keinen Churūdsch gegen ihn zu begehen. Wer diesem grundlegenden Prinzip zuwiderhandelt, verlässt den Weg der Ahlus-Sunnah.

Zu den gestellten Fragen:

Frage 1: Warum unterstützt Mosa und diejenigen in seinem Umfeld gezielt die sogenannten Maschāyich aus Aden im Jemen und übersetzen von ihnen, obwohl diese den STC Südliche Übergangsrat im Jemen unterstützt haben, welche in Churūdsch gefallen sind?

Frage 2: Was ist Mosas Position gegenüber denjenigen, die den Churūdsch gegen den rechtmäßigen muslimischen Herrscher im Jemen unterstützen?

Frage 3: Was ist Mosas Position gegenüber dem STC Ḥizb Südliche Übergangsrat im Jemen unter der Führung der beiden Chāridschīs ‘Aidarūs az Zubeidī und Hānī bin Bureik?

Die einzige Kurzschlussreaktion bislang kam von einem Ruwaibiḍah, der die detaillierte Darlegung mit Beweisen (Urteile der Großgelehrten, Zeugenaussagen, Videoaufnahmen, Audioaufnahmen, Screenshots usw.) als eine Art Journalismus bezeichnete. Es sei angemerkt, dass diese Person instabil ist, aus den vergifteten Reihen der Muṣa’fiqah hervorgegangen ist und schließlich erneut in einem weiteren Sumpf der Ḥaddādiyyah gelandet ist. Vielmehr ist der Werdegang dieser Person vor und während seinem Auftreten in Madīnah für viele Salafis weitgehend unbekannt. Er wurde nicht auf der Salafiyyah erzogen, um ihre grundlegenden Prinzipien zu verstehen, weshalb er diese als bloßen Journalismus abstempelt.

Wir erinnern diesen Ruwaibiḍah und seine Gefährten an die Worte von Scheich ‘Ubaid (V) bezüglich des Jemen, die er vor etwa 18 Jahren in einem Seminar im Jemen äußerte und die auf das heutige Geschehen in bemerkenswerter Weise zutreffen:

Und ich möchte hier auf etwas hinweisen: Wenn jemand sich dem Herrscher entgegenstellt, das Schwert gegen ihn erhebt und ihm den Krieg erklärt, dann hat der Imām das Recht, sich ihm entgegenzustellen, ihn zu bezwingen und seine Macht zu brechen. Es ist den Bewohnern des Landes verpflichtend, mit demjenigen zu stehen, den Allāh über sie eingesetzt hat. Sie dürfen ihm weder in den Rücken fallen noch ihn im Stich lassen.

Wer ihm in den Rücken fällt, ihn im Stich lässt und sich vom Kampf gegen den angreifenden, übertretenden Gegner im Land zurückzieht, der die Einheit spalten und Chaos und Volksaufruhr verbreiten will, gleichgültig in welchem Zustand sich dieser im Stich Lassende oder Nachlässige befindet, der ist Allāh und Seinem Gesandten (H) ungehorsam und folgt nicht dem Weg der Gläubigen.

Von hier aus sage ich es deutlich, ohne Bedenken: Es ist für die Muslime in diesem Land, im Jemen, möge Allāh seine Führenden und die Allgemeinheit des Volkes auf dem vereinen, was Allāh liebt und womit Er zufrieden ist, nämlich dem Islam und der Sunnah, verpflichtend, mit demjenigen zu stehen, den Allāh über sie eingesetzt hat, gegenüber demjenigen, der den Krieg begonnen, das Banner der Übertretung und des Unrechts erhoben und das Schwert gegen die Autorität gerichtet hat. Es ist ihnen verpflichtend, mit demjenigen zu stehen, den Allāh über sie eingesetzt hat. Sie dürfen ihn weder im Stich lassen noch ihn den Feinden ausliefern.

Wer sich drückt, im Stich lässt und sich von ihnen trennt oder die Muslime im Stich lässt, der ist ein Verräter.

Und das Vergehen wird noch schwerwiegender und gewaltiger, wenn diese zu den militärischen Einheiten gehören, denen der Herrscher vertraut und die er mit dem betraut hat, was er ihnen anvertraut hat, nämlich sich dem Krieg des brutalen, ungerechten, unwissenden, übertretenden Angreifers entschieden entgegenzustellen. Diese Soldaten, wenn sie sich von dem abwenden, wozu ihr Befehlshaber und ihr Herrscher sie aufgerufen hat, dann sind sie Chawāridsch gemeinsam mit jenem ungerechten, brutalen und unwissenden Täter.

Und gemeint ist: O ihr Leute des Islam in diesem Land, wenn euer Herrscher euch ruft, dann zieht aus, nehmt eure Positionen ein und sucht Hilfe bei Allāh in dem, womit euch euer Herrscher und das Staatsoberhaupt beauftragt. Lasst euch nicht täuschen von den Worten derjenigen, die kein Fiqh besitzen. Lasst euch nicht täuschen von dem Ausspruch dessen, der sagt: „Zwischen uns und diesem besteht keine Feindschaft, also bekämpfen wir ihn nicht.“ Nein, tausendfach nein. Dies ist entweder ein Unwissender oder ein Unterdrücker wie jener ungerechte, brutale und unwissende Täter.

Übersetzer: Khawer ibn Malik