In dieser kurzen Stellungnahme widerlegt Scheich Nizār ibn Hāschim ein neu eingeführtes, vergiftetes Prinzip ‘Arafāt al-Muḥammadīs bezüglich des Aufbegehrens (Churūdsch) gegen die Herrscher.

‘Arafāt unterscheidet zwischen jemandem, der aus dem inneren Machtbereich eines Herrschers heraus rebelliert, wie etwa einem Minister, und jemandem, der von außerhalb kommt. Scheich Nizār erklärt, dass diese Unterscheidung den Grundlagen von Ahlus-Sunnah widerspricht und dazu dient, das Geschehene im Süden des Jemen und die Unterstützung der separatistischen Partei (Ḥizb) zu rechtfertigen oder zu verharmlosen, wobei ‘Arafāt selbst eine maßgebliche Rolle in dieser Verschwörung gegen den jemenitischen Herrscher spielte. Damit versucht ‘Arafāt zugleich, die Handlungen seiner engen Gefährten unter den STC-Maschāyich und deren Chawāridsch-Anführern, wie az-Zubaidī und Hānī ibn Buraik, zu rechtfertigen und sie von ihrem Aufbegehren gegen den rechtmäßigen Herrscher reinzuwaschen.

Scheich Nizār zeigt anhand der Sunnah auf, dass gegen jeden, der sich gegen den rechtmäßigen Herrscher erhebt, vorgegangen wird, unabhängig davon, ob er zuvor Teil seiner Regierung war oder von außerhalb kam. Vielmehr könne jemand aus dem inneren Machtbereich sogar gefährlicher sein, da er die Schwachstellen und Geheimnisse des Staates kennt.


Scheich Nizār ibn Hāschim (حفظه الله) sagte, unter anderem:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allah, und Allahs Heil und Segen seien auf dem Gesandten Allahs sowie auf seiner Familie und all seinen Gefährten. Sodann:

Nachdem die Angelegenheit von ‘Arafāt al-Muḥammadī und die Angelegenheit seiner Gruppe, der Maschāyich und Rufer von ‘Adan, aufgedeckt worden war, wurde anhand von Beweisen und klaren Belegen gegen sie bestätigt und nachgewiesen, dass sie sich gegen den rechtmäßigen Herrscher im Jemen aufgelehnt und eine separatistische Partei (Hizb) unterstützt haben. Sie waren Ursache gewaltiger Fitnah, aufgrund derer Blut vergossen wurde und geschah, was geschah.

Dann erwies Allah, der Mächtige und Majestätische, den Menschen im Jemen Seine Gunst, indem diese Milizen, die dem sozialistischen, separatistischen Übergangsrat angehörten, in Ḥaḍramaut und al-Mukallā geschlagen wurden. Dies ist eine wiederholt erwähnte und bekannte Angelegenheit, über die wir bereits oft gesprochen haben.

Nun kommt ‘Arafāt, dieser bezahlte Agent, mit neuen Arten verdorbener Grundsätze. Dadurch will er die Salafīs täuschen und die klaren Grundsätze und Fundamente der gewaltigen Salafī-Da’wah verändern, um sich selbst mit Falschheit zu verteidigen und die Gruppe von ‘Adan mit Falschheit zu verteidigen. Er arbeitet nun an einer neuen Phase, um ihre Lage wiederherzustellen, nachdem sie durch eine der schlimmsten und niederträchtigsten Verschwörungen gegen das Land Jemen sowie gegen die Salafī-Da’wah und ihre Leute auf der ganzen Welt entlarvt worden sind.

Nun kommt er mit etwas Neuem, das den Grundlagen von Ahlus-Sunnah wal-Dschamā’ah widerspricht. Er unterscheidet beim Aufbegehren (Churūdsch) gegen die Herrscher zwischen jemandem, der innerhalb des Machtbereichs des Herrschers tätig war, wie etwa einem Minister, und jemandem, der von außerhalb kommt und keine Verbindung zum Herrscher oder zur Regierung hat. Letzteren bezeichnet er als Chāridschī. Was jedoch denjenigen betrifft, der zum Machtbereich der Regierung gehörte und sich dann gegen den Herrscher auflehnte, so werde dieser nicht als Chāridschī bezeichnet.

‘Arafāt sagt:

„Was die Angelegenheit der Herrscher und den Gehorsam gegenüber Allah, dem Mächtigen und Majestätischen, sowie den Gehorsam gegenüber den Herrschern betrifft: Wenn der Minister des Herrschers sich gegen den Herrscher erhebt, müssen ihn dann die Armeen unterstützen? Du sagst: Er hat sich erhoben. Das Aufbegehren (Churūdsch) ist nicht erlaubt, außer wenn sich seine Herrschaft gefestigt hat. Er hat sich erhoben und sich auf den Herrschersitz gesetzt, und niemand konnte ihn von diesem Herrschersitz entfernen, so wie es ‘Abdul-Malik und al-Ḥaddschādsch getan haben. Hier besteht Konsens: Solange er die Herrschaft durch Überwältigung erlangt hat, müssen wir ihm in diesem Fall gehorchen und ihm gilt die Bai‘ah.

Was jedoch jemanden betrifft, der nicht aus dem Kreis des Herrschers kommt und sich erheben will, so ist dieser ein Chāridschī. Wenn er mit seinem Schwert aufbegehrt, wird er Chāridschī genannt. Ebenso verbieten wir sogar das Aufbegehren (Churūddsch) mit der Zunge und durch öffentliche Bekanntmachung, womit die öffentliche Missbilligung gemeint ist. Die öffentliche Bekanntmachung der Missbilligung auf den Manābir oder in den sozialen Medien, all dies ist nicht erlaubt.“

Woher hast du, o ‘Arafāt, dieses verdorbene und irreführende Prinzip genommen? Woher hast du es, du bezahlter Agent?

Du willst mit dem Verstand der Jugendlichen spielen, neue Irrlehren begründen und den Weg deiner Gefährten für richtig erklären, die in die Handlungen der Chawāridsch, in Abweichung, Irreleitung und Neuerungen gefallen sind.

Derjenige, der sich im Machtbereich des Herrschers befindet, sich dann von ihm trennt, sich gegen ihn erhebt und abspaltet, gegen diesen muss zunächst die gesamte muslimische Gemeinschaft, die unter der Herrschaft dieses Machthabers steht, kämpfen, denn er hat sich gegen den Herrscher aufgelehnt.

Du darfst diese Angelegenheit nicht erleichtern, geringschätzen und sie in den Augen der Jugendlichen verharmlosen, indem du ihnen sagst: „Wenn sich seine Herrschaft gefestigt hat ...“

Nein! Vielmehr muss gegen ihn gekämpft werden.

All dies tust du, um das zu rechtfertigen, was az-Zubaidī getan hat, den du unterstützt hast, den dein Gefährte Hānī ibn Bureik unterstützt hat und den du bei seiner Handlung unterstützt hast, die der Sunnah widerspricht, als sie sich gegen den rechtmäßigen Herrscher erhoben und damit eine gewaltige große Sünde und ein unverzeihliches Verbrechen in der Geschichte eurer finsteren Irrwege begingen.

Gegen diesen wird gekämpft. Vielmehr ist dieser gefährlicher als derjenige, der von außerhalb des Machtbereichs des Herrschers kommt, denn er kennt die Geheimnisse des Staates und weiß, falls es darin Schwachstellen gibt, von welcher Seite man gegen ihn vorgehen kann.

Anstatt vertrauenswürdig zu sein, seinen Herrscher zu stärken und diese Lücken zu schließen, kommt er durch eine dieser Lücken, um sich gegen den Herrscher aufzulehnen und Chaos zu verursachen.

Sein Schaden ist daher gewaltig. Gegen ihn wird gekämpft und er wird bekämpft. Seine Handlungen werden nicht gerechtfertigt. Und dieser gehört zu den Chawāridsch.

Gegen sie alle wird gekämpft. Wer sich gegen den Herrscher erhebt, ob er sich innerhalb seines Machtbereichs befand oder außerhalb seines Machtbereichs, gegen all diese wird gemeinsam mit dem Herrscher der Muslime gekämpft.

Wie der Prophet (H) sagte:

مَنْ أَتَاكُمْ وَأَمْرُكُمْ جَمِيعٌ عَلَى رَجُلٍ وَاحِدٍ، يُرِيدُ أَنْ يَشُقَّ عَصَاكُمْ أَوْ يُفَرِّقَ جَمَاعَتَكُمْ، فَاقْتُلُوهُ

„Wer zu euch kommt, während eure Angelegenheit unter einem einzigen Mann vereint ist, und eure Einheit spalten oder eure Gemeinschaft auseinanderbringen will, den tötet.“

Ein Staat hat einen Herrscher, und seine Angelegenheit ist unter diesem Herrscher vereint. Nun kommt jemand und will ihre Einheit spalten. Der Gesandte (H) wies an, gegen ihn zu kämpfen. Er unterschied dabei nicht zwischen jemandem, der beim Herrscher und innerhalb seiner Regierung war, und jemandem, der fern von seiner Regierung war, von außen kam oder keinerlei Verbindung zum Herrscher hatte.

Diese Prinzipien sind die Prinzipien der Chawāridsch. Doch du, o ‘Arafāt, bei Allah, Der den Himmel emporgehoben hat, bist ein bezahlter Agent und stehst an einem gewaltigen Tor der Irreleitung. Du willst bei den Salafīs Verwirrung stiften, damit diese gewaltigen Grundlagen in ihren Augen gering erscheinen.

Wenn sie sich in ihren Ländern und Staaten befinden und ein Minister eines dieser Staaten sich gegen seinen Herrscher erhebt, soll man ihn dann einfach gewähren lassen, bis sich seine Herrschaft gefestigt hat, woraufhin die Fitnah ausbricht?

Anstatt zu sagen: „Dies ist eine gefährliche Handlung, und seine Angelegenheit ist noch schwerwiegender als diejenige dessen, der sich von außerhalb gegen den Herrscher erhebt und nicht zu dessen Machtbereich gehört.“

Vielmehr lassen wir ihn nicht gewähren, bis sich seine Herrschaft gefestigt hat. Vielmehr kämpfen wir gemeinsam mit unserem Herrscher gegen ihn und eröffnen ihm keinen Weg, auf dem sich seine Herrschaft festigen könnte, damit kein Chaos entsteht und das Aufbegehren (Churūdsch) gegen den Herrscher aufgrund solcher verdorbenen und zerstörerischen Grundsätze als etwas Akzeptables angesehen wird.

Quelle: Telegram-Kanal des Scheichs


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